Riesen-Spektakel! Heute Nacht gleich drei Mondphänomene auf einmal am Himmel

04.12.2017, Großbritannien, Whitley Bay: Der letzte so genannte Supermond des Jahres 2017, ein ungewöhnlich groß erscheinender Vollmond, geht unter.
04.12.2017, Großbritannien, Whitley Bay: Der letzte so genannte Supermond des Jahres 2017, ein ungewöhnlich groß erscheinender Vollmond, geht unter.  © Owen Humphreys/PA Wire/dpa

Offenbach - Dichte Bewölkung erschwert in der Nacht auf Donnerstag den Blick auf ein besonderes Mondereignis.

"Berauschend sieht es nicht aus", beschreibt Meteorologin Jacqueline Kernn vom Deutschen Wetterdienst in Offenbach die Aussichten.

Dabei kann der Mond mit gleich mehreren besonderen Ereignissen aufwarten: So ist es bereits der zweite Vollmond in einem Monat ("Blue Moon"). Zudem ist er der Erde besonders nah und wirkt dadurch heller und größer als sonst ("Supermond"). Dazu kommt noch eine totale Mondfinsternis - die allerdings bereits am Mittwochnachmittag stattfindet und in Deutschland daher nicht zu sehen ist.

Der Himmel sei vielerorts bedeckt, eine Wolkenfront ziehe voraussichtlich in der Nacht durch das Land. "Südlich des Mains sieht es nicht so aus, als ob man irgendwas vom Mond sehen könnte", sagt Kernn. Auch im Nordwesten sei es sehr schwierig.

Gut stehen die Chancen dagegen von der Ostsee bis zum Harz. Möglicherweise ist der Himmel auch bis zur Lausitz und zum Niederrhein ausreichend klar für einen Blick auf das seltene Mond-Ereignis.

Spannend dürfte für viele auch die Frage sein, was diese Konstellation mit unserem Körper macht. Nicht selten klagen Menschen über Schwindel, Herzrasen oder andere Beschwerden, wenn sich solche Naturphänomene einstellen.

Titelfoto: Owen Humphreys/PA Wire/dpa


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