Ohne Kondom! 13-jährige Sächsin schläft für Geld mit 37-Jährigem

Der Staatsanwaltschaft liegen mehrere über soziale Netzwerke angebahnte 
Missbrauchsfälle vor.
Der Staatsanwaltschaft liegen mehrere über soziale Netzwerke angebahnte Missbrauchsfälle vor.

Dresden - Junge Mädchen als Ziel mieser Triebtäter. Aktuell wurden gleich zwei Mädchen (13) Opfer von Sexgangstern. In einem Fall wurde der Missbrauch über das soziale Netzwerk "Instagram" angebahnt.

Eine 13-Jährige aus Dresden hatte sich Anfang Juni dazu hinreißen lassen, einem so genannten Follower freizügige Fotos von sich zu schicken. Als sie während des Sommerurlaubs nicht mehr "lieferte", drohte der Perverse mit der Veröffentlichung der bereits zugeschickten Bilder im Netz.

Besonders schlimm: Er kannte das Alter seines Opfers. Sie vertraute sich schließlich ihrer Mutter an. Die handelte umgehend und wandte sich an die Polizei. Derzeit versucht die Kripo über den Account des Mannes, seine Identität herauszufinden.

"Wir ermitteln wegen sexuellen Missbrauchs eines Kindes", so ein Polizeisprecher. Leider ist das kein Einzelfall: „Es liegen uns mehrere derartige Fälle von Missbrauch über Instagram vor“, so Oberstaatsanwalt Lorenz Haase (57).

Einen weiterer Fall von sexuellem Missbrauch ereignete sich in Meißen. Eine ebenfalls 13-Jährige hatte mehrfach ungeschützten Geschlechtsverkehr mit einem 37-jährigen Mann aus Pakistan. Sie erhielt dafür kleinere Geldbeträge als "Belohnung".

Auch dieser Mann kannte das Alter des Mädchens. Warum ihn die Staatsanwaltschaft auf freiem Fuß beließ, konnte der Sprecher am Sonntag nicht beantworten.

Sie locken mit ihrer Jugend und unterschätzen die Folgen: Der Missbrauch 
minderjähriger Mädchen ist keine Seltenheit.
Sie locken mit ihrer Jugend und unterschätzen die Folgen: Der Missbrauch minderjähriger Mädchen ist keine Seltenheit.  © 123RF

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