Alles nur Betrug: Familie und Freunde spenden für Fake-Beerdigung eines Säuglings

Pennsylvania/USA - Ein dreistes Paar aus Pennsylvania täuschte die Geburt und den Tod ihres "Kindes" vor, um sich so Geschenke und Geld zu ergaunern. Jetzt flog der Betrug auf. Das tote Baby war eine Puppe!

Der todkranke Easton? Falsch! Das ist die Baby-Puppe die im Haus des Paares gefunden wurde!
Der todkranke Easton? Falsch! Das ist die Baby-Puppe die im Haus des Paares gefunden wurde!  © gofundme.com

Am Donnerstag wurden Kaycee Lang (23) und ihr Ehemann Geoffrey Lang (27) für ihren dreisten Betrug angeklagt, so die Daily Mail.

Es begann alles damit, dass das amerikanische Paar freudig auf Facebook verkündete, dass es ein Baby erwarten würde. Ein Ultraschallbild sollte das freudige Ereignis bestätigen.

Kaycee Lang ließ munter Freunde und Familie ihrem Glück teilhaben. Ihr Babybauch wuchs und wuchs. Fotos von der stolzen Schwangeren wurden auf Facebook gepostet.

Sogar eine Babyparty mit vielen Geschenken wurde für das Paar geschmissen. Dann endlich die Geburt und der Schock. Nur fünf Stunden später stirbt ihr Sohn, weil er Wasser in der Lunge hatte. Easton Walt Lang hieß der kleine Junge.

Um die Beerdigung auszurichten, sammelte das junge Paar spenden über die Website GoFundMe.

Auch eine herzzerreißende Traueranzeige und ein Bild des süßen Babys wurden veröffentlicht.

Umgerechnet 500 Euro konnten sie so für das traurige Ereignis sammeln.

Alles eine riesengroße Lüge!

Kaycee Lang (23) und ihr Ehemann Geoffrey Lang (27) betrogen Freunde und Familie.
Kaycee Lang (23) und ihr Ehemann Geoffrey Lang (27) betrogen Freunde und Familie.  © Screenshot/Twitter/Ross Guidotti

Aber was heißt hier sammeln. Erbeuten scheint das richtige Wort zu sein.

Die ganze Geschichte stellte sich nämlich als Fake heraus. Den kleinen Easton gab es nämlich gar nicht. Bei dem niedlichen Wonneproppen handelte es sich um eine Puppe!

Aufgeflogen ist das Ehepaar durch eine Freundin, Cynthia Dilascio, die stutzig wurde und die Geschichte nicht so recht glauben wollte. Also rief sie bei dem zuständigen Beerdigungsinstitut an. Die wussten von nichts. Sofort rief sie die Polizei an, die umgehend reagierte und zum Haus der "trauernden" Familie Lang fuhr. Und was fanden sie da? Baby Easton, die Puppe.

Nachdem der Betrug bekannt wurde, äußerte sich die Spendenwebsite GoFundMe zu dem Fall.

"Wir haben eine Null-Toleranz-Politik für jeden Missbrauch auf der Plattform. Alle Spender sind durch die GoFundMe-Garantie vollständig geschützt, die Spender sind durch eine umfassende Rückerstattungsrichtlinie bei Missbrauch geschützt."


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