Stalkerin schickt Mann Todesdrohungen und versteht nicht, warum sie im Gefängnis sitzt

Phoenix - Jacqueline Claire Ades (33) kann nicht verstehen, warum sie im Gefängnis sitzt. Dabei veranstaltete die 33-Jährige nach dem Treffen mit einem Geschäftsmann einen regelrechten Nachrichten-Terror.

Jacqueline Claire Ades (33) saß in der Wanne des Opfers und nahm ein Bad, als die Polizei sie verhaftete.
Jacqueline Claire Ades (33) saß in der Wanne des Opfers und nahm ein Bad, als die Polizei sie verhaftete.  © Instagram Screenshot Magical Delight

Ihren vermeintlichen Traummann hatte sich die 33-Jährige über die Dating-App "Luxy" ausgesucht. Nachdem sie den erfolgreichen Geschäftsmann, einen CEO, getroffen hatte, bombardierte sie ihn mit (Kurz)-Mitteilungen, obwohl dieser kein weiteres Interesse an einem Verhältnis zeigte.

Insgesamt gut 159.000 Nachrichten soll die Frau an den Mann geschickt haben. Am Tag erhielt der Mann um die 500 Mitteilungen der Frau.

Wie die New York Post schreibt, antwortete dieser nicht auf die Chats, bis die Texte schließlich gewaltsam wurden.

Von Todesdrohungen war die Rede. Die Stalkerin soll sogar den Wunsch geäußert haben, im Blut des Mannes zu baden. Apropos baden:

Als sich der Mann 2018 auf Geschäftsreise befand, stellten Polizeibeamte in seinem Haus einen weiblichen Eindringling fest. Ades war in die Wohnung des Mannes eingedrungen, nahm gerade ein Bad in der Wanne als sie von den Polizisten verhaftet hatte.

Angeblich soll sie Wein, Essen, und ihre beiden Hunde mitgenommen haben. Scheinbar hatte sie sich also auf einen längeren Aufenthalt eingestellt.

Bevor der Prozess gegen die US-Amerikanerin gestartet werden konnte, musste erst einmal der geistige Zustand der Beschuldigten und Schuldfähigkeit eingeschätzt werden. Jacqueline Claire Ades beharrt darauf, dass sie unschuldig sei, findet es geradezu "lächerlich", dass sie seit letztem Jahr ohne Kaution im Gefängnis sitzt.

Stattdessen behauptet die Stalkerin, einst schon von Walt Disney entführt worden zu sein. Für den 21. Mai ist ihre nächste Anhörung geplant. Mit dem männlichen Opfer möchte sie sich nicht in Verbindung setzen. Sie glaubt, dass der Mann sich von selbst zuerst bei ihr melden wird.

Magicaldelight lautet der Name von Jacqueline Ades Instagram-Profil


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