Nach Wahldebakel der CDU: Für Ministerpräsident Mario Voigt kann nicht weitergehen

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Von Marco Hadem, Michael Donhauser, Christoph Trost

Bad Staffelstein - Nach den CDU-Wahlpleiten in Mecklenburg-Vorpommern und in Berlin sieht Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (49, CDU) die Union an einer entscheidenden Wegmarke.

Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (49, CDU) hat mahnende Worte nach den jüngsten Wahlklatschen seiner Partei gefunden.
Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (49, CDU) hat mahnende Worte nach den jüngsten Wahlklatschen seiner Partei gefunden.  © Michael Kappeler/dpa

"Das, was wir erlebt haben, ist ein historischer Wendepunkt, und das gibt uns auch als Aufgabe auf, dass es kein Weiter-so geben kann", sagte Voigt am Rande eines Auftritts bei einer Fraktionsklausur der bayerischen CSU-Landtagsfraktion im oberfränkischen Kloster Banz.

"Man darf nicht drum herumreden: Dass die CDU aus einem deutschen Landtag herausfliegt, das ist eigentlich unvorstellbar. Und das ist auch ein Desaster." Umso wichtiger sei nun der "gemeinsame Schulterschluss auch in der Union". Und es brauche eine Generalinventur der Berliner Regierungspolitik.

Die Menschen hätten die klare Botschaft gesendet: "Es braucht keine Erklärungen, sondern es braucht Ergebnisse." Oberstes Ergebnis müsse sein, "dass sich normale Menschen auch das normale Leben wieder leisten können".

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Tanken, Heizen, Miete, Wohnen und das Einkaufen seien zu teuer geworden für eine normale Familie in Deutschland. Die Union müsse deshalb für wirtschaftliches Wachstum und wieder leistbare Energiepreise sorgen.

Nach dem Wahldebakel in Sachsen-Anhalt vor zwei Wochen folgten am Sonntag zwei weitere Niederlagen: In Mecklenburg-Vorpommern flog die CDU erstmals aus einem Landtag, in Berlin wurde sie von der Linken weit abgehängt

Titelfoto: Michael Kappeler/dpa

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