Linke-Spitzenkandidatin will härter gegen Kriminalität vorgehen: "In diesem Bereich können wir nicht sparen"
Von Stefan Hantzschmann
Berlin - Ersil Eralp (45) sieht in Berlin große Probleme bei Steuerhinterziehung und Schutzgelderpressung. Nun erklärt die Linke-Spitzenkandidatin, wie sie die Organisierte Kriminalität in der Hauptstadt bekämpfen.
"Ich spreche nicht von Clankriminalität, sondern von Organisierter Kriminalität. Und in diesem Bereich können wir nicht sparen, sondern müssen zusätzlich Personal einsetzen", sagte Eralp dem Nachrichtenportal "t-online".
Es brauche Schwerpunktstaatsanwaltschaften.
"Da denke ich auch an Steuerhinterziehung, die wir stärker bekämpfen müssen. Dem Staat gehen Millionen durch die Lappen, weil wir nicht genug Steuerfahnder haben", berichtet sie weiter.
In Berlin sei auch die Schutzgelderpressung ein riesiges Problem. "Menschen werden erschossen", sagte sie dem Portal.
Titelfoto: Jens Kalaene/dpa
