Linke-Spitzenkandidatin will härter gegen Kriminalität vorgehen: "In diesem Bereich können wir nicht sparen"

Von Stefan Hantzschmann

Berlin - Ersil Eralp (45) sieht in Berlin große Probleme bei Steuerhinterziehung und Schutzgelderpressung. Nun erklärt die Linke-Spitzenkandidatin, wie sie die Organisierte Kriminalität in der Hauptstadt bekämpfen.

Laut Ersil Eralp (45, Linke) sei Schutzgelderpressung ein riesiges Problem in Berlin.  © Jens Kalaene/dpa

"Ich spreche nicht von Clankriminalität, sondern von Organisierter Kriminalität. Und in diesem Bereich können wir nicht sparen, sondern müssen zusätzlich Personal einsetzen", sagte Eralp dem Nachrichtenportal "t-online".

Es brauche Schwerpunktstaatsanwaltschaften.

"Da denke ich auch an Steuerhinterziehung, die wir stärker bekämpfen müssen. Dem Staat gehen Millionen durch die Lappen, weil wir nicht genug Steuerfahnder haben", berichtet sie weiter.

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In Berlin sei auch die Schutzgelderpressung ein riesiges Problem. "Menschen werden erschossen", sagte sie dem Portal.

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Am 20. September findet die Berliner Abgeordnetenhauswahl statt. Die Linke kommt nach einer neusten Umfrage auf 20 Prozent - ebenso wie die CDU von Spitzenkandidat Stefan Evers (46). Dahinter liegen die AfD mit 18 Prozent, die Grünen mit 16 Prozent und die SPD mit zwölf Prozent.

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