Ukraine-Geheimdienstchef sicher: Putin hat Anschlag überlebt!

Moskau/Kiew - Der ukrainische Geheimdienstchef Kyrilo Budanow (36) will erfahren haben, dass Wladimir Putin (69) bereits vor zwei Monaten einen Anschlag überlebt hat. Budanow sieht den russischen Präsidenten in einer Sackgasse.

Der Chef des ukrainischen Militärgeheimdienstes Kyrilo Budanow (36) will brisante Informationen erhalten haben.
Der Chef des ukrainischen Militärgeheimdienstes Kyrilo Budanow (36) will brisante Informationen erhalten haben.  © Ukrainischer Militärgeheimdienst/Creative Commons 4.0 Lizenz

Der Chef des ukrainischen Militärgeheimdienstes (GUR) Kyrilo Budanow (36) hat Informationen, die belegen sollen, dass ein Anschlag auf das Leben des russischen Präsidenten Wladimir Putin gescheitert ist, das berichtete die ukrainische Tageszeitung "Ukrajinska Prawda" am heutigen Montag.

Demnach gab "es einen Versuch, Putin zu ermorden", so Budanow, "allerdings war der Versuch absolut nicht erfolgreich".

Diese Information habe er von einem "kaukasischen Vertreter" erhalten, wie der Geheimdienstler präzisierte.

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Der Kaukasus ist ein Gebirge im Süden Russlands. Dort leben seit jeher viele Volksgruppen, die dem russischen Staat kritisch gegenüberstehen. Auch die Teilrepublik Tschetschenien liegt in der Region.

Budanow sagte auch, dass der Anschlag "vor ungefähr zwei Monaten" stattgefunden haben soll, kurz nach Ausbruch des Krieges. Weitere Informationen nannte der Geheimdienstgeneral nicht.

Er hält seine Quellen allerdings für glaubwürdig. Der Vorfall wurde offenbar vor der Öffentlichkeit vertuscht.

Der ukrainische Militärgeheimdienst informiert auch auf Twitter

Putin soll nur noch in Begleitung von Elite-Scharfschützen an öffentlichen Terminen teilnehmen

Nur noch mit Elite-Soldaten soll sich Wladimir Putin (69) an öffentliche Orte wagen.
Nur noch mit Elite-Soldaten soll sich Wladimir Putin (69) an öffentliche Orte wagen.  © Montage: AFP/Kirill Kudryavtsev, AFP/Alexander Nemenov

Budanow sieht die Russen immer mehr im Hintertreffen, wie er dem "Wall Street Journal" in einem Interview sagte: "Putin ist in einer Sackgasse. Er kann den Krieg nicht stoppen und er kann ihn nicht gewinnen."

"Denn dann müsse er zugeben, dass Russland eben nicht dieses starke und großartige Land ist." Frieden mit Russland könne es demnach nur mit einem anderen Präsidenten im Kreml geben.

Derweil legt die britische "The Sun" nahe, dass Wladimir Putin, aus Furcht vor Anschlägen, nur noch in Begleitung einer speziellen Scharfschützen-Einheit an öffentlichen Terminen teilnimmt.

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Diese Elite Soldaten haben nur eine Aufgabe: Attentäter auszuschalten, bevor diese abdrücken können.

Für Kyrilo Budanow sind mögliche Attentate jedoch bloße Gedankenspiele, die kaum in die Tat umgesetzt werden.

Der ukrainische Geheimdienstchef ist zuversichtlich, dass der militärische Wendepunkt des Krieges in der zweiten Augusthälfte eintreten wird.

Titelfoto: Montage: AFP/Alexander Nemenov, Ukrainischer Militärgeheimdienst/Creative Commons 4.0 Lizenz

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