Hans-Georg Maaßen hat sich mit Björn Höcke zum Mittagessen getroffen

Von Stefan Hantzschmann

Erfurt - Ex-Bundesverfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen (63) hat sich nach eigenen Angaben mit Thüringens AfD-Chef Björn Höcke (54) zum Mittagessen im Landtag getroffen.

Ex-Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen (63) war bei der Anhörung zu einem möglichen AfD-Verbotsverfahren im Thüringer Landtag geladen.  © Martin Schutt/dpa

Er habe sich ein eigenes Bild von Höcke machen wollen, sagte Maaßen bei einer Anhörung zum Für und Wider eines möglichen AfD-Verbotsverfahrens in Erfurt.

Maaßen reagierte auf eine entsprechende Frage der Linke-Abgeordneten Katharina König-Preuss (48). "Ich bin der festen Überzeugung, man muss mit jedem reden", betonte Maaßen. Er sei auch bereit, mit König-Preuss Mittagessen zu gehen. Diese lehnte wenig später jedoch ab.

Die Thüringer AfD wird vom Landesverfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestuft und beobachtet. Höcke gilt als Rechtsaußen in der Partei. Maaßen war einst mal CDU-Mitglied, bis er die Werteunion als Partei mitgründete.

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Inzwischen ist er in der Werteunion nicht mehr Mitglied. Zuletzt trat er auf mehreren AfD-Wahlkampfveranstaltungen auf. Mitglied der AfD ist er aber nicht, wie er im Landtag beteuerte.

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Bei der Anhörung war er als Sachverständiger eingeladen. Vor ihm stand der Entertainer Hape Kerkeling (61) den Abgeordneten Rede und Antwort.

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