Stadtoberhaupt im Kinder-Kreuzverhör: Lotta (9) nimmt OB die Amtskette ab

Dresden - Was würde Oberbürgermeister Dirk Hilbert (54, FDP) in der Stadt verändern? Was sollen die Bürger tun, damit die Stadt in seinen Augen "super wird"? Und wie gibt es mehr Sicherheit? Am Mittwoch durften wieder 26 junge Dresdner den OB im Stadtforum mit Fragen löchern. Dabei überraschte der ein oder andere Zwerg sogar mit Kritik.

Lotta (9) von der 89. Grundschule hatte das Alter der Amtskette erraten und bekam sie kurzerhand umgelegt.  © Eric Münch

Besonders staunten die Sieben- bis 13-Jährigen allerdings zunächst über die goldene Amtskette. Lotta (9) von der 89. Grundschule durfte die 317 Gramm schwere Kette sogar mal Probe tragen: "Es war sehr cool. Sie ist auch leicht."

Bei der anschließenden Fragerunde nahmen die Ferienkinder den OB jedoch ordentlich ins Kreuzverhör. So fragte eine Schülerin, was die Dresdner in seinen Augen für die Stadt tun können: "Sich engagieren und bei Vereinen mitmachen."

Johannes (13) aus der 107. Oberschule beschäftigt hingegen das Thema Sicherheit, seitdem ein Freund von ihm in Prohlis überfallen wurde: "Was kann dafür getan werden?"

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Dabei ist selbst der OB zunächst überrumpelt: "Mehr Präsenz vor Ort. Mehr Beleuchtung, gerade an Kriminalitätsschwerpunkten, Sozialarbeiter. Aber es ist ein komplexes Thema."

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Vor der Fragerunde hatten die Kinder die Möglichkeit, mit Papier oder Lego ihre Wünsche für die Stadt sowie die Orte, die ihnen besonders gefallen, zu malen beziehungsweise zu bauen.  © Eric Münch
Der Zoo, das Kombibad Prohlis sowie die Frauenkirche gefallen den Kindern in der Stadt besonders.  © Eric Münch
Leopold (9, M.) von der 48. Grundschule wünscht sich auf der Seminarstraße einen Zebrastreifen.  © Eric Münch

Johannes nach Kinder-Kreuzverhör skeptisch

Leopold (9) von der 48. Grundschule wünscht sich hingegen einen Zebrastreifen vor seiner Schule: "Hier fahren die Autos nicht geregelt und einmal ist ein Auto fast gegen mich gefahren." Nach dem Termin versicherte der OB, alle Wünsche und Anregungen mitzunehmen.

Der 13-jährige Johannes ist allerdings skeptisch: "Keine Ahnung, ob das was gebracht hat."

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