USA - Die rasante Entwicklung von Künstlicher Intelligenz bereitet ihren Entwicklern zunehmend Sorgen. Führende Tech-Bosse und Forscher warnen vor einem Schreckensszenario und fordern eine Entwicklungspause. Der amerikanische Präsident hält die Warnungen allerdings für eine Verschwörung.
Sollten wir bei der Entwicklung von Künstlicher Intelligenz auf die Bremse treten? Nicht, wenn es nach US-Präsident Donald Trump (80) geht.
Die einzige Kontrolle, die KI brauche, sei "ein starker und intelligenter (hoher IQ) Präsident", schrieb der Republikaner am Montag auf seiner Online-Plattform Truth Social.
Seine Regierung habe die KI-Entwickler bereits in der Vergangenheit davon abgehalten, "potenziell schlechte Dinge" zu tun - und werde dies auch in Zukunft tun, so Trump weiter.
Seiner Ansicht nach gebe es aktuell eine "kranke Verschwörung" gegen KI und Rechenzentren.
In einem weiteren Post bezeichnete sich der US-Präsident als "Schwindel-Jäger" und polterte weiter: Die Behauptung, dass Künstliche Intelligenz "die Weltherrschaft übernehmen, sie verschlingen und zerstören werde und dass Roboter in unsere Städte einmarschieren und uns alle auslöschen werden", sei genauso abwegig wie die "angebliche globale Erwärmung".
Donald Trump: "KI-Schwindel genauso abwegig wie der Klimawandel"
Daneben zog Trump auch die Ermittlungen während seiner ersten Amtszeit wegen Verbindungen zu Russland zum Vergleich heran: "Das ist noch viel abwegiger als die Russland-Lüge oder der Klimawandel-Schwindel", wetterte er.
KI-Skeptiker, die der Präsident als "Verschwörungstheoretiker" und "Verräter" bezeichnete, sollten sich in Acht nehmen.
Zuletzt hatten führende KI-Forscher eindringlich vor den möglichen Gefahren der neuen Technologie gewarnt und eine stärkere Regulierung bei der Entwicklung von Künstlicher Intelligenz gefordert.