Port Huron (Michigan) - Bei einem Wahlkampfauftritt im US-Bundesstaat Michigan hat US-Präsident Donald Trump (80) ausführlich über Ärsche geredet. Das Hinterteil der Rapperin Nicki Minaj (43, "Anaconda") habe es ihm dabei besonders angetan.
"Übrigens, ich habe mir vorhin einen verdammt schönen Hintern angesehen: den von Nicki Minaj. Den kann man kaum übersehen. Steh mal auf. Den kann man wirklich nicht übersehen", sagte Trump in Richtung der Rapperin, die neben der Bühne saß.
Nicki Minaj erhob sich daraufhin lachend und winkte den jubelnden Anhängern zu: "Ich hoffe, Nicki hat sich nicht angegriffen gefühlt – aber wir haben Nicki sehr gern. Sie ist schon lange bei uns", ergänzte Trump, ehe er seine Rede fortsetzte.
Die Republikaner müssen bei den anstehenden "Midterms" um ihre Mehrheit im Repräsentantenhaus kämpfen. Auch 35 Sitze im Senat werden am 3. November neu gewählt.
Dass Sitzplätze für gewöhnlich vom Allerwertesten ausgefüllt werden, könnte eine Erklärung für Trumps jüngste Popo-Ausschweifungen bei seinem Auftritt in der Kleinstadt Port Huron am Sonntag sein. Auch ein weiteres Gesäß beschäftigte Trump an diesem Abend.
Nicki Minaj über Donald Trump: "Ich werde dich für immer und ewig unterstützen"
Bevor er sich Minaj zuwandte, hatte Trump bereits über den Hintern des US-Senators Jon Husted (59, "Sein Hintern war wie ein großes Stück Muskel") fabuliert, den er während eines vergangenen Auftritts im Bundesstaat Ohio "begutachtet" hatte.
Trump erklärte seinen Blick auf den Po des Senators damit, dass er kurz zuvor herausgefunden habe, dass Husted früher ein "großartiger Athlet" gewesen sei. Ansonsten schaue er nur auf weibliche Hintern, betonte Trump: "Unter uns: Frauen ja, Männer nein – alles klar?"
Nicki Minaj betrat gegen Ende ebenfalls die Bühne und wirkte keineswegs beleidigt wegen der anzüglichen Kommentare des US-Präsidenten: "Es ist mir eine große Ehre, mit diesem Präsidenten zusammenzuarbeiten. Er steht für Widerstandskraft."
Die 43-Jährige ist seit geraumer Zeit Teil der MAGA-Bewegung und tritt gemeinsam mit Trump auf. Für die US-Regierung sprach sie im vergangenen Jahr bereits vor den Vereinten Nationen (UN). Es gibt sogar Gerüchte, dass Minaj die neue Pressesprecherin im Weißen Haus werden könnte.
"Ich werde dich für immer und ewig unterstützen. Wenn du noch einmal kandidierst, werde ich dich erneut unterstützen", sagte die Rapperin abschließend mit Blick auf eine (rechtlich nicht mögliche) dritte Amtszeit von Trump.