Milliarden-Masken-Fail in Corona-Pandemie: Drohen Jens Spahn Folgen?

Von Andreas Rabenstein

Berlin - Das Verfahren gegen den Unionsfraktionsvorsitzenden und früheren Gesundheitsminister Jens Spahn (45, CDU) wegen der Umstände beim Kauf von Corona-Masken ist eingestellt worden.

Dem ehemaligen Gesundheitsminister Jens Spahn (45, CDU) wird das Masken-Desaster nicht noch nachträglich zum Verhängnis. (Archivfoto)
Dem ehemaligen Gesundheitsminister Jens Spahn (45, CDU) wird das Masken-Desaster nicht noch nachträglich zum Verhängnis. (Archivfoto)  © Michael Kappeler/dpa

Die Prüfung eines Anfangsverdachts habe keine "tatsächlichen Anhaltspunkte" für eine Straftat ergeben, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Daher habe es keine Aufnahme von Ermittlungen gegeben.

Das Gesundheitsministerium hatte während der Corona-Pandemie mehrere Milliarden Atemmasken für mehrere Milliarden Euro bestellt. Ein beträchtlicher Teil davon wurde nicht gebraucht.

Die Staatsanwaltschaft teilte mit, mehr als 170 Strafanzeigen seien gegen Spahn in seiner Eigenschaft als ehemaliger Bundesminister für Gesundheit eingegangen, die Vorwürfe seien Vorteilsannahme und Untreue.

Für die Prüfung des Sachverhalts seien ein Sachverständigenbericht sowie Berichte des Bundesrechnungshofs ausgewertet worden.

Titelfoto: Michael Kappeler/dpa

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