MP Kretschmer sorgt mit SPD-Wahlwerbung für Stunk in eigener Partei

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Dresden - Kretschmer, der Rote? Bereits 2024 unterstützte Ministerpräsident Michael Kretschmer (51, CDU) seinen SPD-Amtskollegen Dietmar Woidke (64) von der SPD im Brandenburger Landtagswahlkampf. Nun eilt er Noch-Meck-Pomm-MP Manuela Schwesig (51, SPD) zur Seite, wirbt offen für ihre Wiederwahl im September - sehr zum Missfallen der wahlkämpfenden CDU-Parteikollegen in Mecklenburg-Vorpommern.

Schwesig (51, SPD) und Kretschmers (51, CDU) Zusammenarbeit ist (partei-)grenzenlos wie das Meer. (Archivbild)
Schwesig (51, SPD) und Kretschmers (51, CDU) Zusammenarbeit ist (partei-)grenzenlos wie das Meer. (Archivbild)  © Jens Büttner/dpa

"Solche Persönlichkeiten, die auch bundespolitische Entscheidungen verändern können, sollten wiedergewählt werden", schwärmte Kretschmer in der "FAZ" über seine Kollegin von der Ostseeküste - ohne auch nur ein Wort über den CDU-Kandidaten Daniel Peters (44) zu verlieren.

Entsprechend bockig reagierte der auf die Wahlwerbung seines Partei-"Freundes" für die Hauptgegnerin: "Wenn Herr Kretschmer häufiger in Mecklenburg-Vorpommern wäre, würde er ein anderes Urteil fällen", erwiderte der in Umfragen auf Platz drei abgeschlagene Peters.

Im September 2024 äußerte sich Kretschmer ähnlich über die "erfahrene Persönlichkeit" Woidke, der die Landtagswahl schließlich gewann.

Ob das den Sozialdemokraten dank Kretschmers Rückendeckung auch in Mecklenburg-Vorpommern gelingt, bleibt offen. Der letzten Insa-Umfrage zufolge liegt die AfD mit 34 Prozent weit vor der SPD mit 26 Prozent.

Titelfoto: Jens Büttner/dpa

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