Lady-Di-Verschwörung! Fahrer von mysteriösem Auto gefunden

Die Ehe zwischen Prince Charles und Diana war nicht glücklich. Bei Bodyguard Barry Mannakee soll sie ein offenes Ohr gefunden haben.
Die Ehe zwischen Prince Charles und Diana war nicht glücklich. Bei Bodyguard Barry Mannakee soll sie ein offenes Ohr gefunden haben.  © DPA

London - Der Tod von Lady Diana (✝36) erschüttert bis heute die Gemüter. Viele Fans der "Königin der Herzen" sind sich immer noch sicher, dass es sich bei dem Horrorcrash in dem Pariser Autotunnel keineswegs um einen tragischen Unfall handelte.

Verschwörungstheorien zu Dianas Tod gibt es wie Sand am Meer. Viele vermuten, dass der britische Geheimdienst dahinter steckt. Der MI6 wird auch in Zusammenhang mit jenem Unfall gebracht, der Diana 1987 die "Liebe ihres Lebens" nahm: Ihren Bodyguard Barry Mannakee.

Was war geschehen? Am 14. Mai 1987 wurden Barry und dessen Polizeikollege Sergeant Stephen King mit dessen Suzuki-Motorrad in einen tödlichen Unfall verwickelt, weil sie dem roten Ford Fiesta einer 17-jährigen Fahranfängerin ausweichen wollten. Diese war wiederum in die Fahrbahn der beiden geraten, weil sie einem VW Passat ausgewichen war.

Angeblich wurde der VW-Fahrer nie wieder gesehen, er soll mit dem Wagen Fahrerflucht begangen haben. Leidenschaftliche Verschwörungstheoretiker sind sich seitdem sicher, dass die junge Fahrerin von dem Passat geblendet und absichtlich in einen Unfall verwickelt wurde.

Barry Mannakee im Wagen mit Diana. Er starb 1987 bei einem tragischen Motorrad-Unfall.
Barry Mannakee im Wagen mit Diana. Er starb 1987 bei einem tragischen Motorrad-Unfall.  © DPA

Selbst Diana äußerte sich auf einem Tonband: „Er wurde um die Ecke gebracht, aber so ist es eben“.

Doch anscheinend ist diese Theorie wirklich nur heiße Luft. Denn die Independent hat den Fahrer des Passats tatsächlich gefunden!

Der pensionierte Arzt kann sich noch genau an den Vorfall erinnern. "Ich habe gesehen wie die Suzuki ins Straucheln geriet. Ich habe angehalten und sofort geholfen."

Das man ihm bis heute vorwirft, Fahrerflucht begangen zu haben oder - noch schlimmer - ein mysteriöser Geheimagent zu sein, der den Unfall verursacht haben soll, findet der Rentner einfach nur "lächerlich", wie er der Zeitung erzählt.

Denn die Beamten hatten seine Daten vom Unfalltag an gespeichert. Gleich mehrere Zeugenaussagen soll er gemacht haben. Warum schaffte man dann diese Verschwörungstheorie nicht einfach aus der Welt? Verstehen kann er es nicht.

Vielleicht hätte ihm sowieso niemand geglaubt. Denn selbst wenn die Ermittlungsergebnisse bekannt sind, rätseln die Diana-Fans immer noch weiter.

Besonders weil der Fall dem des weißen Fiats ähnelt, der 1997 auch im Pariser Tunnel unterwegs war und bis heute nicht gefunden wurde.


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