Promi-Manager packt aus: Der schlimmste Suff-Absturz, den ich je gesehen habe

Ramon Wagner (29) ist Künstlermanager und kennt sich in der Trash-TV-Szene aus.
Ramon Wagner (29) ist Künstlermanager und kennt sich in der Trash-TV-Szene aus.  © wikimedia/HWursti

Berlin – Ramon Wagner ist 29 Jahre alt und Künstlermanager. Er betreut Trash-Promis, wie Micaela Schäfer, Bettie Ballhaus, Tatjana Gsell und Edona James. Jetzt hat er in einem Interview intime Einblicke in das Business gegeben und offenbart Erschreckendes hinter der glitzernden Fassade der Promi-Welt.

Aufmerksamkeit ist alles für die B- und C-Promis, die regelmäßig durch TV-Formate, wie "Germanys Next Topmodel" oder "Deutschland sucht hat den Superstar" auf den Promimarkt geworfen werden.

Doch viele Auftritte in der Öffentlichkeit heißen nicht automatisch, dass sie auch viel Geld haben oder machen. Viele von ihnen haben kaum genug zum Leben. Nachdem ihr Stern einmal aufgegangen ist, sei es harte Arbeit, dauerhaft im Geschäft zu bleiben, viele der Newcomer seien dafür aber zu faul.

"Viele Leute tingeln auf unzähligen Events rum, aber ich weiß: Die haben keinen Cent in der Tasche und zu Hause ist der Kühlschrank leer", verrät Wagner in dem Vice-Interview.

Deshalb würden viele Promi-Frauen sich Geld als Escort-Dame dazu verdienen, verrät der It-Girl-Manager: "Man wundert sich, dass sie gar nicht so oft im TV auftreten und trotzdem diesen Lebensstil führen. Man erkennt es dann daran, dass sie auf Instagram ständig Fotos aus Dubai oder Miami posten – Hotspots der Promi-Escort-Szene –, wo sie ihren Lebensstil von reichen Scheichs finanziert bekommen."

Auf vielen Promi-Partys geht es wild her, Alkohol und Drogen sind angeblich an der Tagesordnung (Symbolbild).
Auf vielen Promi-Partys geht es wild her, Alkohol und Drogen sind angeblich an der Tagesordnung (Symbolbild).  © 123RF

Und der Neid untereinander sei oftmals genauso groß, wie die Geldnot. Deshalb wird angeblich viel gestohlen. Wenn ein Portmonee aus einer Tasche heraus guckt, ist das schnell mal verschwunden. "Egal wie reich sie sind, in den abgesperrten VIP-Bereichen und Promi-Umkleiden wird schlimmer geklaut als am Alexanderplatz", so Wagner.

Dazu kommen Probleme mit Alkohol und Drogen. Auf jeder Party wird getrunken, Wagner spricht von Sternchen, die erst nach zwei Flaschen Wein anfangen konnten zu arbeiten. "Ich kenne Prominente, die haben sich auf einer Party eingepinkelt, ohne es mitzubekommen."

Dazu kämen Kokain und Ecstasy. Und er verrät den schlimmsten Absturz, den er bei einem Promi je mitbekommen hat: "Ich war mal auf einer Fußballveranstaltung und habe dort eine Prominente getroffen, die sturzbesoffen war. Später fiel sie dann ohnmächtig um, redete sich aber auf Facebook raus: Ihr hätte jemand etwas in den Drink getan und sie anschließend sexuell missbraucht. Das Event fand am helllichten Tag statt."

Öffentlich wird das nur selten, denn Alkohol- und Drogenskandale können ganz schnell die Karriere ruinieren. Wer dran bleibt, kann auch ganz gut verdienen. Ein Dschungelkönig kann für einen zweistündigen Aufritt etwa 7000 Euro kassieren, Teilnehmer beim Perfekten Promidinner bekommen laut Wagner zwischen 6000 und 10.000 Euro.


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