Wer Boot fährt, muss zahlen: Insgesamt über 2000 Hektar vom Verbot betroffen

Rust - Freizeitsportler müssen in den Naturschutzgebieten Taubergießen und Elzwiesen (Kreise Emmendingen und Ortenau) vorläufig aufs Bootfahren verzichten.

Auch Kajak-Fahren bleibt vorerst verboten.
Auch Kajak-Fahren bleibt vorerst verboten.  © 123rf / yobro10

Da viele Gewässer im Land weniger Wasser als üblich führten, kämen mehr Besucher in diese geschützten Gebiete im Rheintal, teilte das Regierungspräsidium am Donnerstag in Freiburg mit.

Das Verbot soll dazu beitragen, Schäden an der Natur zu vermeiden. Es gilt vom Freitag (12.8.) an. Betroffen seien Fahrten mit Kanu, Kajak, Stand-up-Paddle und Schlauchboot, berichtete die Behörde. Beim Verstoß drohe ein Bußgeld.

Sogenannte Stocherkähne, also traditionelle Fischerboote, könnten hingegen unter bestimmten Bedingungen noch fahren. Den Angaben zufolge werden Warnschilder mit Hinweisen auf Deutsch und Französisch aufgestellt.

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Taubergießen ist mit knapp 1700 Hektar eines der größten Schutzgebiete im Südwesten und für seine Auenlandschaft bekannt. Es liegt zwischen Freiburg und Offenburg.

Das Gebiet Elzwiesen erstreckt sich über eine Fläche von 410 Hektar zwischen den Orten Rust, Rheinhausen und Herbolzheim.

Titelfoto: 123rf / yobro10

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