Tödliches Zugunglück von Garmisch-Partenkirchen: Langsamfahrstelle am Unglücksort

Garmisch-Partenkirchen - Acht Monate nach dem folgenschweren Bahnunglück mit fünf Toten in Garmisch-Partenkirchen in Bayern fahren Züge an der Unfallstelle langsamer.

Die Deutsche Bahn hat auf die Empfehlung eines Gutachters reagiert - und prüft, ob weitere Maßnahmen erforderlich sein könnten.
Die Deutsche Bahn hat auf die Empfehlung eines Gutachters reagiert - und prüft, ob weitere Maßnahmen erforderlich sein könnten.  © Angelika Warmuth/dpa

Hintergrund sei ein von der Staatsanwaltschaft München II beauftragtes Gutachten zur Erkundung der geologischen Verhältnisse im Bereich des Unfalls, sagte eine Bahn-Sprecherin am Dienstag.

"Rein vorsorglich folgen wir der Empfehlung des Gutachters, mit geringerer Geschwindigkeit in diesem Streckenabschnitt zu fahren", erläuterte die Sprecherin hinsichtlich der Bahn-Entscheidung.

Nach den bislang vorliegenden Erkenntnissen lagen keine Hinweise darauf vor, dass der Bahndamm unfallursächlich gewesen sein könnte, betonte sie.

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Und weiter: "Dieses Gutachten liegt uns seit Kurzem vor. Wir prüfen aktuell, ob weitere Maßnahmen erforderlich sind. Dies beansprucht Zeit."

Bei dem Unglück in Garmisch-Partenkirchen war Anfang Juni des vergangenen Jahres ein Regionalzug entgleist. Vier Frauen sowie ein 13-Jähriger waren bei dem Unfall ums Leben gekommen. Es gab zahlreiche Schwer- und Leichtverletzte.

Titelfoto: Angelika Warmuth/dpa

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