Kanusportler kentern auf dem Rhein bei Wesel, Binnenschiffer reagiert sofort

Wesel - Fünf Kanusportler sind am Sonntagmittag auf dem Rhein in Voerde bei Wesel gekentert und vermutlich nur knapp einer lebensbedrohlichen Situation entkommen.

Kanutinnen trainieren auf der Rennstrecke in Wedau. Auf dem Rhein wäre es am Sonntag (5. Februar) beinahe zu einem folgenschweren Unglück gekommen. (Symbolbild)
Kanutinnen trainieren auf der Rennstrecke in Wedau. Auf dem Rhein wäre es am Sonntag (5. Februar) beinahe zu einem folgenschweren Unglück gekommen. (Symbolbild)  © Roland Weihrauch/dpa

Ein vorbeifahrender Binnenschiffer habe das gekenterte Kanu gesehen, sein Beiboot ausgesetzt und die vier Frauen und einen Mann nach sehr kurzer Zeit gerettet, sagte eine Polizeisprecherin am Montag.

Schon nach der kurzen Zeit seien die Wassersportler aber unterkühlt gewesen, der 56 Jahre alte Mann musste deshalb zur Behandlung ins Krankenhaus. Ansonsten waren die Sportler aber unverletzt.

Wenn sie länger im eiskalten Rheinwasser gewesen wären, wäre es möglicherweise lebensgefährlich geworden, sagte die Polizeisprecherin.

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Die Sportler eines Duisburger Vereins waren mit ihrem Kanu nach eigenen Angaben gekentert, weil das Boot bei erhöhtem Wellengang vollgelaufen war. Sie trugen Schwimmwesten. Das Boot wurde später geborgen.

Der Binnenschiffer hatte zunächst die Rettungskräfte alarmiert, bevor er dann schnell selbst handelte.

Ebenfalls am Sonntag waren zwei Männer mit einem Kanu auf der Lenne im Sauerland gekentert. Dabei war ein 27-Jähriger im kalten Wasser ums Leben gekommen.

Titelfoto: Roland Weihrauch/dpa

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