Mit knapp einer Million Euro: NRW will Obdachlose im Winter vor dem Kältetod schützen

Düsseldorf - Die Landesregierung zahlt Hilfsorganisationen in Nordrhein-Westfalen in diesem Winter bis zu 900.000 Euro für den Schutz von Obdachlosen vor der Kälte.

Mit den Geldern sollen unter anderem beheizbare Zelte betrieben oder Wohncontainer angemietet werden.
Mit den Geldern sollen unter anderem beheizbare Zelte betrieben oder Wohncontainer angemietet werden.  © Oliver Berg/dpa

Von dem Geld können etwa Schlafsäcke und Isomatten, Hygienemittel oder haltbare Lebensmittel angeschafft und verteilt werden, wie das NRW-Sozialministerium am Samstag mitteilte.

Außerdem könnten damit beheizbare Zelte betrieben oder Wohncontainer angemietet werden.

Ein Teil der Materialien soll laut dem Ministerium ausschließlich für obdachlose Mädchen und junge Frauen bereitgestellt werden, um ihrem besonderen Schutzbedürfnis nachzukommen.

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NRW stellt seit 2018 finanzielle Kältehilfen zur Verfügung. Im vergangenen Winter hatten sie 850.000 Euro betragen.

Sozialminister Karl-Josef Laumann (66, CDU) sagte laut der Mitteilung: "Obwohl es natürlich Menschen gibt, die diese Angebote nicht annehmen, sollen diese Mittel obdachlosen Menschen unkompliziert helfen, damit sie nicht erfrieren."

Titelfoto: Oliver Berg/dpa

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