Frachtschiff treibt bei Sturm steuerlos im Meer: Hubschrauber bringt Verletzte in Klinik

Von Petra Aulbach

Groningen - Vor der niederländischen Insel Schiermonnikoog ist am Sonntag bei stürmischem Wetter in der Nordsee ein Schwerlastfrachtschiff manövrierunfähig geworden.

Insbesondere an der Hafeneinfahrt ist die See durch den Sturm stark aufgewühlt.  © Hauke-Christian Dittrich/dpa

Fünf der 25 Besatzungsmitglieder seien verletzt worden, als die Ankerkette des Schiffs "UHL Freedom" gerissen sei, berichtete die Nachrichtenagentur ANP.

Zwei der Verletzten seien mit einem Hubschrauber in die Universitätsklinik von Groningen gebracht worden. 

Zur Art der Verletzungen gebe es noch keine Informationen, sagte ein Sprecher des niederländischen Rettungsdienstes KNRM.

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Die Einsatzkräfte des KNRM wurden durch zwei Rettungsboote aus Deutschland unterstützt. 

Das Schiff, das laut ANP unter portugiesischer Flagge fährt, habe sich im Ankergebiet 9 befunden.

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Dabei handele es sich um eine Art maritimer Wartebereich, in dem Schiffe vor Anker gehen können.

Ein Sprecher der niederländischen Küstenwache sagte, das Schiff habe unter anderem Flügel für Windräder geladen.

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