Geheimtipp! Hier liegt Deutschlands schönste Badestelle

Auerbach - Einfach abtauchen, ohne dass hunderte Augen zusehen: Im Ranking "Wilde Badestellen zum Alleinsein" machte das renommierte Reisemagazin "Merian" einen weitgehend unbekannten See aus Sachsen zur Nummer eins in Deutschland: den Vogtlandsee.

Weiches Moorwasser in nahezu unberührter Natur: Der Vogtlandsee ist nur über Wanderwege erreichbar.
Weiches Moorwasser in nahezu unberührter Natur: Der Vogtlandsee ist nur über Wanderwege erreichbar.  © Hansjörg Ransmayr

Bei Einheimischen wird er auch Moorteich genannt. Idyllisch schmiegt sich der Vogtlandsee in den Wald. Die in den 1930er-Jahren angelegte Staumauer bekommt man gar nicht mit. Hier hört man nur Geräusche der Natur, denn der wilde Badeplatz ist nur über Wanderwege erreichbar.

Der Tipp für die Merian-Redaktion kam von einem Geheimplatz-Spezialisten: Der Österreicher Hansjörg Ransmayr ist Verfasser des Buches "Wildswimming Deutschland" (alpine-swimming.com), in dem der Vogtlandsee aber noch gar nicht enthalten ist. Darin empfiehlt er etwa den Steinbruch Bolbritz bei Bischofswerda oder den Steinbruch Spielberg bei Wurzen.

Der Vogtlandsee ist dennoch eine seiner liebsten Badestellen. Ransmayer: "Er ist märchenhaft, inmitten so einer unberührten Natürlichkeit. Wegen der versteckten Lage und der diskreten Buchten ist auch FKK möglich." Und er mag das Wasser, dass sich aus dem Moor speist und herrlich weich auf der Haut liegt.

Der See ist so abgeschieden, dass man ihn in manchen Stunden ganz für sich alleine hat (Symbolbild).
Der See ist so abgeschieden, dass man ihn in manchen Stunden ganz für sich alleine hat (Symbolbild).  © 123rf/mariiaboiko

In Beerheide, auf dessen Gebiet der Vogtlandsee liegt, fürchtet man jetzt keinen Ansturm des Massentourismus. Ortsvorsteherin Bettina Groth: "Wir freuen uns aber, dass die Schätze unserer Heimat auch überregional gewürdigt werden." Und sie verweist auf den liebevoll angelegten Moorlehrpfad am See. Weiteres Infos gibt's unter beerheide-vogtland.de.

Titelfoto: Hansjörg Ransmayr

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