Junge Familie aus Sachsen kämpft gegen Schock-Diagnose

Fraureuth - Für die Pflege ihres schwerbehinderten Sohnes Finn (8) hatte Mutter Jessica Hendel (34) ihren Beruf aufgegeben. Im Mai der nächste schwere Schicksalsschlag - ihr Mann ist schwer krank. Die niederschmetternde Diagnose für Papa Alexander (38): Darmkrebs!

Ein Foto aus glücklicheren Tagen: Jessica (34, r.) und Alexander Hendel (38, l.) mit ihren Kindern Finn (8) und Lara (5).
Ein Foto aus glücklicheren Tagen: Jessica (34, r.) und Alexander Hendel (38, l.) mit ihren Kindern Finn (8) und Lara (5).  © privat

"Meine Familie und meine Kinder geben mir Kraft. Ich will dabei sein, um zu sehen, wie sie groß werden", erzählt Alexander Hendel aus Fraureuth (Landkreis Zwickau).

Der Fachinformatiker befindet sich zurzeit in stationärer Behandlung in einem Krankenhaus. Ein bösartiger Tumor wurde bei ihm im vorigen Monat diagnostiziert.

Die Hendels mussten bereits 2017 einen Schicksalsschlag durchleben, als ihr damals zweijähriger Sohn Finn eine Blutung im Kopf erlitt und nun die Hälfte seines Gehirns ohne Funktion ist.

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Heute ist Finn körperlich und geistig behindert. Aber trotz allem ist er "ein lebensfroher kleiner Junge". Tochter Lara (5) kam 2017 zur Welt - sie ist gesund.

Weil Alexander Hendel nun ebenfalls schwer erkrankt ist, befindet sich der Vater hauptsächlich in der Klinik und unterzieht sich einer "Kombinationstherapie aus Chemo und Bestrahlung". Die Betreuung der Angehörigen zu Hause regeln laut Hendel "meine Eltern und Schwiegereltern sowie enge Freunde".

Schwere Zeit für Tochter Lara: Alexander Hendel wird derzeit im Krankenhaus behandelt.
Schwere Zeit für Tochter Lara: Alexander Hendel wird derzeit im Krankenhaus behandelt.  © privat
Jessica und Alexander Hendel mussten bereits 2017 einen Schicksalsschlag verkraften.
Jessica und Alexander Hendel mussten bereits 2017 einen Schicksalsschlag verkraften.  © privat

Der Heilungsprozess von Papa Alexander wird ein Jahr oder länger dauern: "Die Therapien, Chemo und OP werden mich für viele Monate ans Bett binden." Daher bittet die Familie um finanzielle Unterstützung. >>Hier könnt Ihr für die Familie spenden.

Titelfoto: privat

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