Heute deutschlandweiter Nebel: So entsteht das Wetterphänomen

Berlin - In Deutschland kam es vielerorts am Donnerstag zu starkem Nebel. Doch wie entsteht dieser eigentlich? Darüber sprachen Jörg Kachelmann (68) und Christian Häckl (62) in Podcast-Folge 79 ihres gemeinsamen Projekts namens "Häckl & Kachelmann". Dort belehrte Kachelmann die Hörer, wann man von Nebel sprechen kann und wann nicht.

Wenn sich Luft abkühlt und die Luftfeuchte 100 Prozent erreicht, kann Nebel entstehen.  © Xcitepress / Christian Essler

Passend zur oft grauen Herbst-Jahreszeit kommen die beiden Experten auf das Thema.

Ex-ARD-Wettermann Kachelmann will "berichten, wieso sich überhaupt Nebel bildet", weil er (nicht nur) bei jungen Leuten Wissenslücken feststellt.

Kältere Luft könne weniger Luftfeuchtigkeit aufnehmen als warme Luft, erklärt der 68-Jährige.

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"Wenn sich die Luft abkühlt", sei bei 100 Prozent Luftfeuchte irgendwann der Taupunkt erreicht.

Zunächst bilde sich Tau, falls es sich weiter abkühlt, entstehe dann Nebel, "der aus vielen kleinen Wassertröpfchen besteht, die in der Luft schweben".

Man könne dies erkennen, wenn man in den Autoscheinwerfer reinblicke, erläutert der Moderator den Anblick für Laien.

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Jörg Kachelmann und Christian Häckl erklären, was Nebel ist

Jörg Kachelmann (68) will den Followern grundlegende Dinge über das Wetter beibringen.  © IMAGO / STAR-MEDIA

"Die Feuchtigkeit in der Luft ist immer da", fügt der durch RTL bekannte Christian Häckl hinzu.

"Bei 99 Prozent ist die Luft klar, und man sieht sie nicht. Wenn das noch zwei Zehntelgrad runtergeht, ist die Luftfeuchtigkeit 100 Prozent Luft und dann stehst du eben im Nebel", führt Häckl aus. "Das ist dieselbe Luft und dann macht es plötzlich 'Wups'".

Kachelmann bringt es auf den Punkt: "Einmal ist es Wasserdampf, den siehst du nicht, und die Wassertröpfchen, die siehst du, und dann ist es der Nebel."

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Sollte die Sichtweite bei über einem Kilometer liegen, könne nicht von Nebel gesprochen werden. "Es ist nur dann Nebel, wenn die Sichtweite unter einem Kilometer ist. Wenn es drüber ist, dann ist es einfach feuchter Dunst."

"Nebel ist nichts anderes als eine Wolke. Und zwar eine Wolke, die am Boden aufliegt. Physikalisch gibt es keinen Unterschied zwischen Wolke und Nebel", definiert es Kachelmann am Ende dieser Wetter-Unterrichtsstunde für die Follower.

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