Berlin - Es wird langsam Herbst in Deutschland. Im Podcast sind die Wetter-Experten Jörg Kachelmann (68) und Christian Häckl (62) ebenfalls in Stimmung für die dritte von vier Jahreszeiten. Während die beiden über ausbleibenden Regen und Trockenheit fachsimpeln, findet der Ex-"Riverboat"-Moderator mal wieder ein Aufreger-Thema.
Kachelmann echauffiert sich, dass hohe Ozon-Werte in der öffentlichen Wahrnehmung inzwischen keine Rolle mehr spielen.
"Das interessiert keine Sau mehr", stellt der Meteorologe in Folge 72 des "Häckl & Kachelmann Podcast" enttäuscht fest.
"Es ist dann auch völliger Schwachsinn zu joggen", redet sich der 68-Jährige sarkastisch in Rage. "Joggen bei über 200 Mikrogramm Ozon pro Kubikmeter Luft, da kann man auch eine Stange Zigaretten rauchen", warnt der Wetter-Fachmann vor den gesundheitlichen Folgen von Sport bei einer solchen Konzentration, die eine gefährliche Dröhnung für die Lungen sei.
Auf das Thema Ozon sind die beiden Podcaster zuvor wegen der braunen Laubfärbung zu sprechen gekommen.
Worüber Jörg Kachelmann und Christian Häckl in Podcast-Episode 72 sprechen
Jörg Kachelmann rät vom Joggen bei hoher Ozon-Konzentration vehement ab
"Das liegt am bodennahen Ozon", klärt Kachelmann den bei diesem Thema unsicheren Häckl auf. "Bei solchen Ozon-Konzentrationen, wie wir sie im Sommer hatten, geht's den überhaupt nicht gut", stellt der TV-Moderator mit Blick auf die Bäume fest.
Laut dem Bund handelt es sich bei Ozon um ein giftiges und farbloses Gas. In den Monaten Mai bis September ist die Ozon-Konzentration am höchsten, in der Regel zwischen 14 und 18 Uhr, ansonsten auch in den frühen Abendstunden.
Der Schwellenwert, ab dem es für die Gesundheit gefährlich werden kann, liegt laut dem Umweltbundesamt bei 180 Mikrogramm pro Kubikmeter.
Bei hoher Ozonkonzentration können die Augen und Schleimhäute gereizt werden. Auch mit Kopfschmerzen muss gerechnet werden.