Deutschland - Bikini statt Tee-Tasse? Wer dachte, man könne es sich in den nächsten Wochen bei herbstlich niedrigen Temperaturen unter der Sofadecke gemütlich machen, dürfte überrascht sein, was ein Vorhersagemodell jetzt für das Wetter in Deutschland berechnet hat: Anfang Oktober könnte es bis zu 31 Grad geben!
Das europäische Wettermodell (ECMWF) prophezeit laut T-Online ein kräftiges Hochdruckgebiet, was sich zum Ende des Septembers über Europa aufbaut.
Hinzu kommt ein Tief bei Island, was dazu führt, dass eine südliche Strömung ungewöhnlich warme Luft Richtung Norden transportiert - und die Bundesrepublik mittendrin!
Laut den Berechnungen steigen die Temperaturen bei uns deshalb immer weiter an, zunächst auf 20 bis 25 Grad, weiter im Süden aber sogar bis 28 Grad. Im Westen und Südwesten soll das Quecksilber dann am 28. September auf heftige 31 Grad klettern.
Natürlich sind die Werte noch lange nicht in Stein gemeißelt, jedoch ist es auffällig, dass das "ECMWF"-Modell seit mehreren Tagen nicht von Temperaturen um die 30 Grad abrückt.
Und möglicherweise könnte das unüblich heiße Ende des Septembers einen Vorgeschmack auf den Oktober werden.
Möglicherweise sommerlicher Start in den Oktober
Sollte sich ein sogenanntes Blockadenhoch über Europa aufbauen, wobei sich ein Hochdruckrücken mit einem Hoch über Land verbindet und die Tiefdruckgebiete vom Atlantik abhält, muss man auch zu Beginn des Oktobers mit sommerlichen Temperaturen rechnen.
Wirft man einen Blick auf die Werte, die das europäische Modell für den 1. Oktober in Deutschland ausspuckt, kommt nicht wirklich Halloween-Stimmung auf: Allgemein soll es 22 bis 26 Grad geben, im Westen und Südwesten allerdings bis zu 29 Grad. Auch die 30-Grad-Marke könnte in manchen Orten geknackt werden.
Ob uns tatsächlich ein derart heißer Herbstanfang erwartet, werden die nächsten Tage zeigen, in denen die Modellberechnungen konkreter werden.