Sturmtief Luise wütet in NRW: Bäume krachen auf Straßen und Häuser
Von Dayan Djajadisastra
Duisburg - Sturmtief "Luise" hat in Nordrhein-Westfalen am Freitagabend und in der Nacht zu Samstag zahlreiche Feuerwehreinsätze ausgelöst.
In mehreren Städten stürzten Bäume und größere Äste auf Straßen und Wege. Auch der Bahnverkehr war durch umgestürzte Bäume beeinträchtigt.
In Duisburg rückte die Feuerwehr nach eigenen Angaben rund 40-mal wegen Sturmschäden aus. Ein Baum fiel auf einen Kiosk, weitere stürzten in Stromleitungen. Eine Autofahrerin fuhr in einen umgestürzten Baum. Verletzte wurden zunächst nicht gemeldet.
Auch in Remscheid und Pulheim mussten Feuerwehrkräfte Bäume und Äste beseitigen. In Remscheid fiel ein größerer Baum gegen eine Lärmschutzwand an einer Autobahn. Weil er in die Fahrbahn ragte und weiter auf die Autobahn zu stürzen drohte, wurde die Fahrbahn in Richtung Köln vorübergehend gesperrt.
In Pulheim mussten unter anderem umgestürzte Bäume an der Bundesstraße 59 entfernt werden.
In Witten zählte die Feuerwehr bis zum Abend 13 Einsätze, überwiegend wegen umgestürzter Bäume und größerer Äste. In Hagen beschädigte ein umgestürzter Baum zwei geparkte Autos und das Dach eines Hauses. In Bochum wurde ein Mehrfamilienhaus von einem entwurzelten Baum getroffen.
Auch der Regional- und S-Bahn-Verkehr war betroffen. Auf mehreren Strecken lagen Bäume auf den Gleisen oder in Oberleitungen. Es kam in der Nacht zu Sperrungen, Verspätungen und Zugausfällen.
Titelfoto: Jens Büttner/dpa
