Ohrdruf - Vor rund einer Woche sorgte ein Unwetter für gravierende Schäden in Ohrdruf im Landkreis Gotha. Nun bestätigten sich die bisherigen Vermutungen der Stadt.
Demnach gehen die Verwüstungen auf einen Tornado zurück, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) erklärte. Bereits nach dem Unwetter hatte die Stadtverwaltung von einem Tornado gesprochen. Laut Revierförster Sven Bock seien die Schäden offenbar sogar größer als nach dem Orkan Kyrill im Jahr 2007.
Den Angaben nach fegte der Tornado mit Windgeschwindigkeiten zwischen 200 und 300 Kilometern pro Stunde durch Ohrdruf.
Laut Stadtverwaltung war durch das Unwetter im Ortsteil Gräfenhain das Dach einer Turnhalle teilweise abgedeckt und mehrere hundert Meter weit getragen worden. Ebenso sei das Dach eines Kindergartens demoliert worden.
Betroffen waren ebenfalls der Bauhof der Stadt Ohrdruf, das Wohngebiet "Am Schinds" sowie mehrere Betriebsgebäude und private Grundstücke, die durch den Sturm und umgestürzte Bäume beschädigt wurden.