Massencrash auf Landstraße: Mehrere Verletzte, darunter eine Schwangere

Rostock – Bei einem Massencrash bei Bad Doberan im Kreis Rostock sind am Freitagnachmittag mehrere Personen verletzt worden, darunter auch eine schwangere Frau.

Vier Autos waren an dem Crash beteiligt.
Vier Autos waren an dem Crash beteiligt.  © Blaulicht-News/Vormeyer

Laut Informationen von der Unfallstelle fuhr ein 75-Jähriger gegen 14.45 Uhr auf der L12 zwischen den Ortschaften Hinter- und Vorder Bollhagen, als er plötzlich von der Fahrbahn abkam und in den Gegenverkehr raste.

Eine entgegenkommende BMW-Fahrerin, die ein 18 Monate altes Kleinkind dabei hatte, konnte einen Frontalzusammenstoß durch Ausweichen grade noch verhindern.

Der Rentner touchierte den Wagen trotzdem und krachte dann frontal in den dahinter fahrenden BMW, in dem eine Schwangere saß.

Ein weiterer Autofahrer prallte in die Unfallstelle und schob die beiden Fahrzeuge ineinander. Die hintere Achse des BMW wurde dabei komplett abgerissen. Die Frau und ihr Kind blieben dabei aber unverletzt.

Ein Großaufgebot an Einsatzkräften aus Polizei, Feuerwehr und Rettungswagen eilte wenig später zur Unfallstelle.

"Es gab keine eingeklemmten Personen"

Ein Großaufgebot an Einsatzkräften war vor Ort.
Ein Großaufgebot an Einsatzkräften war vor Ort.  © Blaulicht-News/Vormeyer

Alle Beteiligten konnten sich selbstständig befreien. "Es gab keine eingeklemmten Personen. Wir haben ausgelaufene Betriebsmittel abgestreut und die Batterien der Unfallfahrzeuge abgeklemmt", so Feuerwehr-Einsatzleiter Steffen Kriebel.

Rettungssanitäter und ein Notarzt kümmerten sich um die Verletzten. Der 75-jährige Rentner und seine Frau, die auf dem Beifahrersitz saß, sowie die schwangere BMW-Insassin kamen in umliegende Krankenhäuser.

Während der Unfall- und Bergungsmaßnahmen musste die L12 voll gesperrt werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

Unklar ist, ob der Rentner aufgrund eines gesundheitlichen Problems die Kontrolle über den Wagen verlor.

Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden von rund 100.000 Euro.

Titelfoto: Blaulicht-News/Vormeyer

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