Kretschmer schmiss ihn raus: Jetzt kommt Haubitz zurück nach Klotzsche

Frank Haubitz (59, parteilos) vor "seiner" Schule.
Frank Haubitz (59, parteilos) vor "seiner" Schule.  © Ove Landgraf

Dresden - Willkommen zurück! Ex-Kultusminister Frank Haubitz (59, parteilos) wird Mitte kommender Woche wieder an seinem Gymnasium Dresden-Klotzsche erwartet.

"Es ist unser Wunsch, dass er zurückkehrt, wir freuen uns auf ihn", sagt sein Stellvertreter Jens Rieth. "Ich gehe davon aus, dass er am 10./11. Januar wieder da ist."

Rieth leitet die Schule kommissarisch, seit Haubitz im Spätherbst dem Ruf in die sächsische Staatsregierung folgte - wo er aber nur 56 Tage bleiben durfte.

Haubitz wird seinen alten Schulleiter-Posten besetzen. Dieses Recht steht ihm als Beamten zu. Außerdem hatte er den Posten des Kultusministers freiwillig übernommen, noch auf Bitten des damaligen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich (58, CDU). Dessen Nachfolger allerdings, Michael Kretschmer (42, CDU), wollte Haubitz nicht mehr.

Nun hat er doch noch mal mit der Personalie Haubitz zu tun. Denn das Kretschmer-Kabinett muss am Dienstag über den "Fall" befinden. Schließlich ist der Lehrer, der vom Ministersessel wieder ins Lehrerzimmer zurückkehrt, zwischenzeitlich auch mit Ressort-Geheimnissen vertraut.

Und er darf theoretisch Übergangsgeld beziehen (rund 13.300 Euro monatlich), das aber mit dem Schulleitergeld verrechnet werden würde.


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