Neue Strecken! Hier könnt Ihr jetzt mit dem "Schienentrabi" fahren

Simpler "Zweedagdr" (Zweitakter): In puncto Technik kann sich Thomas Krauß 
(51) fast immer selbst helfen.
Simpler "Zweedagdr" (Zweitakter): In puncto Technik kann sich Thomas Krauß (51) fast immer selbst helfen.  © Peter Zschage

Rochlitz - Neue Strecke für den "Schienentrabi": Jetzt rollt der "Pappenheimer" auch zwischen Göhren und Rochsburg übers Gleis. Seit 2009 fahren die ehemaligen Eisenbahndienstfahrzeuge auf den Abschnitten Rochlitz-Göhren sowie Penig-Amerika-Rochsburg hin und her.

Ostern geht’s los. Dann rattern die Motor-Draisinen wieder los - diesmal allerdings übers erweiterte Streckennetz. Die Mittelsächsische Eisenbahninfrastrukturgesellschaft kaufte die Etappe zwischen Göhren und Rochsburg 2016 von der Deutschen Bahn. Neben dem Verein der Sächsischen Eisenbahnfreunde mit Sitz in Schwarzenberg profitieren nun die Fahrgäste von der neuen Nutzungsvereinbarung.

Zwei Personen passen neben den Fahrer in die Kabine, neun auf den Hänger. Nur regnen darf es nicht. Zumindest die "alten" Linien sind gefragt. Nun ist Ansprechpartner Thomas Krauß (51) gespannt, wie der neue Abschnitt ankommt. "Wir hatten sogar mal eine Hochzeitsgesellschaft." Auch ältere Herrschaften oder Junggesellenabschiedsfeiern gehören zum dankbaren Klientel.

Nur 100 Gleiskrafträder wurden Ende der 1950er-Jahre für Bahnmeistereien entwickelt. Heute existieren noch neun, zwei davon stehen in Rochlitz.

Der werbewirksame Name geht auf den baugleichen Motor zurück. Unter der gelben Karosserie steckt der Antrieb des Trabant P50.

Go, Trabi, go: Im seltenen Kult-Auto chauffiert Thomas Krauß (51) seine Gäste 
durch das idyllische Rochlitzer Muldental.
Go, Trabi, go: Im seltenen Kult-Auto chauffiert Thomas Krauß (51) seine Gäste durch das idyllische Rochlitzer Muldental.  © Peter Zschage

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