Stoffwechselprogramm Metabolic Balance kann bei Diabetes helfen

Deutschland – Diabetes mellitus wird immer mehr zu einer Volkskrankheit. Schlimmer noch: Sie begünstigt Herzinfarkte und Schlaganfälle.

  
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Im Jahr 2017 gab es in Deutschland rund 6,7 Millionen Diabetespatienten. 95 Prozent von ihnen haben Diabetes mellitus Typ 2, also die Form der Erkrankung, die nicht angeboren ist. 

Vor allem Fettleibigkeit und ein erhöhter Zuckerkonsum begünstigen Diabetes, was schwerwiegende Folgen haben kann, denn das Risiko von Herzinfarkt und Schlaganfall ist doppelt bis dreifach erhöht. 

Im Gegensatz zu Typ 1, die eine lebenslange Insulintherapie notwendig macht, können von Diabetes mellitus Typ 2 Betroffene durch eine Ernährungsumstellung die Krankheit nicht selten verbessern oder gar ganz loswerden. Hier hilft das Stoffwechselprogramm Metabolic Balance.

Schauen wir uns zunächst die Hintergründe dieser Krankheit an. Die Bauchspeicheldrüse produziert Insulin, ein Hormon, das den Zuckerspiegel in Blut und Zellen reguliert. Er steigt durch den Konsum von Kohlenhydraten an, die vor allem in zucker- und stärkehaltigen Lebensmitteln vorkommen.

Besonders problematisch sind kurzkettige Kohlenhydrate in Schokolade und anderen Süßigkeiten, denn hier schießt der Blutzuckerspiegel geradezu nach oben. In Gemüse und verschiedenen Getreidesorten sind die Kohlenhydrate langkettig und es kommt zu einer verlangsamten Insulinproduktion.

Fettpolster durch zu viel Zucker

Die Kohlenhydrate werden im Körper in Glucose aufgespaltet und anschließend mithilfe des Insulins in Leber und Zellen als Glycogen gespeichert, wenn es nicht als Energie (z. B. für Bewegung) gebraucht wird. 

Allerdings kann unser Körper nur eine gewisse Menge Glucose verarbeiten bzw. speichern. Der Rest wird für „Notfälle“ zu Fett. Doch geraten wir heutzutage nie in Energienot, weil uns in der Regel immer ausreichend Nahrung zur Verfügung steht.

Normalerweise kommt es zu einem Sättigungsgefühl, wenn ausreichend Insulin vorhanden ist. Bei Diabetespatienten tritt hier jedoch ein Problem auf: Ihr Stoffwechsel funktioniert nicht korrekt und reguliert den Insulinspiegel nicht wie gewohnt. Ist der zu hoch, entsteht eine Unterzuckerung mit Heißhunger – ein Teufelskreis. 

Es ist daher dringend notwendig, den Stoffwechsel wieder in den Griff zu bekommen. Neben der Umstellung der Ernährung ist eine Möglichkeit ausreichend Bewegung, um den Energiebedarf zu erhöhen und den Insulinspiegel zu senken. Darüber hinaus nimmt die Muskelmasse zu und die steht ebenfalls für die Speicherung von Glycogen zur Verfügung. So werden neue Fettzellen verhindert.

Wer eine Insulinresistenz und Diabetes mellitus Typ 2 hat, kann z.B. mit Metabolic Balance den Stoffwechsel wieder zum optimalen Arbeiten bringen und durch die Lebensmittelauswahl positiv auf die Insulinausschüttung einwirken. Das Ernährungsprogramm setzt auf langkettige Kohlenhydrate, hochwertiges Eiweiß und Fette. 

Anders als bei herkömmlichen Diäten beginnt Metabolic Balance mit einer Blutuntersuchung von 36 Werten. Dabei soll beispielsweise herausgefunden werden, welche Erkrankungen vorliegen und wie es um den Nährstoffbedarf bestellt ist. 

Das ist bei Stoffwechselstörungen wie Diabetes, aber auch Gicht oder Rheuma besonders wichtig. Der auf dieser Basis erstellte Ernährungsplan berücksichtigt individuell stoffwechselregulierende Nahrungsmittel.

 
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Wissenschaftlich fundiertes Stoffwechselprogramm

Metabolic Balance wurde von Dr. med. Wolf Funfack und der Ernährungswissenschaftlerin Silvia Bürkle entwickelt. Anhand von aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und Studien wird das Stoffwechselprogramm stetig weiterentwickelt. 

Schon mehr als eine Million Menschen weltweit haben davon profitiert und langfristig abgenommen und ihr Wohlbefinden sowie die Lebensqualität deutlich gesteigert. Beeindruckend sind auch die dadurch erzielten Verbesserungen von Blutwerten (z. B. Cholesterin) und Krankheitsbildern. 

Das führt in vielen Fällen nicht nur zu weniger Gewicht, sondern auch zu einem gesteigerten Wohlbefinden.

Die Blutanamnese deckt auch Vitalstoffdefizite auf. Die Resultate fließen mit den persönlichen Lebensmittelvorlieben und -abneigungen des Patienten in einen Ernährungsplan ein. Mit diesem soll der Stoffwechsel wieder in Balance gebracht und das Gewicht langfristig reguliert werden. 

Metabolic Balance besteht aus vier Phasen und beginnt mit einer Vorbereitung. Dabei wird der Darm gereinigt und Körper entgiftet. Anschließend geht es in die strenge Umstellungsphase.

In der mindestens zweiwöchigen Umstellungsphase bekommt der Patient eine Liste mit bestimmten Lebensmitteln die den Stoffwechsel ausbalancieren sollen. Wichtig sind fünf Stunden Pause zwischen den Mahlzeiten, damit der Blutzuckerspiegel sinken kann und die Verdauung ungestört ablaufen kann. 

Dabei sind in dieser Phase Nahrungsergänzungsmittel wie Eiweißpulver nicht notwendig, denn Metabolic Balance achtet zu jeder Zeit auf eine ausgewogene Ernährung.

Langfristige Erfolge möglich

Hat sich der Stoffwechsel an die Umstellung gewöhnt, kommen weitere Lebensmittel auf den Plan. Auch Schlemmen ist hier und da erlaubt, wobei die Reaktion des Körpers genau beobachtet werden sollte. Diese gelockerte Phase wird durchgezogen bis zum gewünschten Gewicht. Anschließend sieht Metabolic Balance eine (idealerweise lebenslange) Erhaltungsphase vor. 

Es gibt nur wenige Regeln, doch die sollten eingehalten werden. So haben es bei einer Studie des Fachmagazins „Journal of Nutrition and Metabolism“ zwei Drittel der Teilnehmer geschafft, auch ein Jahr danach noch mindestens fünf Prozent weniger Gewicht zu haben als zu Beginn der Studie, ein Drittel hatte sogar den Gewichtsverlust von zehn Prozent und mehr gehalten.

Interessierte können auf der Webseite von Metabolic Balance nach einem Arzt bzw. Betreuer in der Nähe suchen und einen Beratungstermin vereinbaren. Für Diabetespatienten ist das Stoffwechselprogramm auf jeden Fall einen Versuch wert.

Titelfoto: Pixabay


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