Beim Essen! Frau von Tintenfisch "geschwängert"

Seoul (Südkorea) - Tintenfische sind für viele Menschen ein absoluter Leckerbissen. Wer die Meeresbewohner zu seinen Speisen zählt, muss nun stark sein: Eine 63 Jahre alte Südkoreanerin wurde beim Essen praktisch "geschwängert".

Die 63 Jahre alte Frau reagierte zwar blitzschnell, aber es war zu spät. (Symbolbild)
Die 63 Jahre alte Frau reagierte zwar blitzschnell, aber es war zu spät. (Symbolbild)  © Screenshot/Twitter, 123RF

Die Frau hatte sich einen Todarodes pacificus (Pazifischer Kalmar) in der heimischen Küche zubereitet, direkt beim ersten Bissen jedoch einen stechenden Schmerz im Mundraum verspürt.

Obwohl die 63-Jährige blitzschnell reagierte und ihr Essen direkt wieder ausspuckte, sollte es laut Mirror erst der Anfang gewesen sein.

Aufgrund anhaltender Beschwerden suchte die Frau kurze Zeit später einen Arzt auf. Dieser machte im Mund der Südkoreanerin eine ekelhafte Entdeckung: insgesamt zwölf "kleine, weiße, insektenähnliche und beutelartige" Organismen.

Diese steckten in den Schleimhäuten der Zunge und des Zahnfleisches, wie einem Bericht des Journal of Parasitology zu entnehmen ist. Sie waren dafür verantwortlich, dass die Patientin nicht nur Schmerzen hatte, sondern auch "drehende und windende" Bewegungen wahrnehmen konnte.

Die Fremdkörper konnten bei einem Eingriff ohne größere Probleme entfernt werden. Eine genaue Analyse ergab, dass es sich um Spermien handelte, die noch intakt und damit "lebendig" waren. Zunge und Zahnfleisch waren beim Verzehr des Meeresbewohners "befruchtet" worden.

Möglich war dies durch die Zubereitung des Tintenfisches. Diesen hatte die Frau nur kurz angekocht, auch die inneren Organe des Tieres hatte sie nicht entfernt. Die weiche und feuchte Umgebung im Mundraum der Frau bot zudem ideale Bedingungen. Wie es den Spermien letztlich exakt gelang, sich einzunisten, gibt den Forschern aber Rätsel auf.

Titelfoto: Screenshot/Twitter, 123RF


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