Drama in der Sächsischen Schweiz: Mann (25) stürzt 45 Meter tief in den Tod

Lohmen/Rathen - Am Sonntag hat sich ein schreckliches Drama nahe der Bastei in der Sächsischen Schweiz abgespielt. Denn dort stürzte ein junger Mann (25) aus der Ukraine in den Tod.

Die Rettungskräfte versuchten noch, den Mann wiederzubeleben. Doch der 25 Jahre alte Ukrainer war seinen schweren Verletzungen erlegen.
Die Rettungskräfte versuchten noch, den Mann wiederzubeleben. Doch der 25 Jahre alte Ukrainer war seinen schweren Verletzungen erlegen.  © Marko Förster

Offenbar wollte der Tourist, der mit einer Reisegruppe unterwegs war, am Sonntagabend nahe der Basteibrücke seinem Bedürfnis nachkommen. Dafür kletterte er am Aussichtspunkt "Kanapee" unterhalb der Felsenburg Neurathen über ein Geländer und bewegte sich in Richtung einer Felskante.

Dort rutschte er dann offenbar weg, verlor das Gleichgewicht und stürzte nach Polizeiangaben 45 Meter in die Tiefe. Niemand aus der 45 Menschen starken Reisegruppe sah den Sturz, doch dass der Mann nicht wiederkehrte, machte seine Freunde und die Mitreisenden stutzig. Sie informierten gegen 17 Uhr die Reiseleiterin.

Die Polizei und Rettungskräfte wurden verständigt, die Bergwachbereitschaft Dresden machte sich auf abschüssigem Gelände auf die Suche nach dem 25-Jährigen. Rund eineinhalb Stunden nach seinem Verschwinden wurde der Mann schließlich nahe des Haldenwegs unterhalb des Felsens auf einem Vorsprung des Elberadweges entdeckt.

Der Mann zeigte beim Auffinden keine Lebenszeichen, die Einsatzkräfte der Bergwacht versuchten ebenso wie der später eintreffende Notarzt, den Ukrainer wiederzubeleben - doch erfolglos. Gegen 22.45 Uhr wurde seine Leiche geborgen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Nach derzeitigem Erkenntnisstand wird ein Fremdverschulden oder Suizid ausgeschlossen. Die Polizei geht von einem tragischen Unglück aus.


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