Todesursache geklärt: So brutal wurde der 22-jährige Boxer ermordet

Mit gerade einmal 22 Jahren musste Tunahan K. sterben.
Mit gerade einmal 22 Jahren musste Tunahan K. sterben.  © Polizei

Schenefeld (Schleswig-Holstein) - Er hatte sein ganzes Leben noch vor sich: Der 22 Jahre alte Boxer Tunahan K. wurde tot nahe einer Raststätte an der A7 gefunden (TAG24 berichtete). Nun steht fest, der junge Mann wurde umgebracht.

Wie die Polizei am Montag mitteilte, haben die rechtsmedizinischen Untersuchungen ergeben, dass der seit einem Monat vermisste Tunahan aus Schenefeld erschossen wurde. Dabei wurden ihm zunächst durch Schüsse die Kniescheiben zertrümmert.

Nach Informationen der Hamburger Mopo war die Leiche bereits stark verwest. Außerdem sollen die Ermittlungen bereits ergeben haben, dass der 22-Jährige nicht am Fundort ermordet, sondern erst dort hingeschleppt und abgelegt wurde.

Warum Tunahan sterben musste, ist noch unklar. Allerdings wurde auch sein Trainer Khoren Gevor (37) einen Tag vor dem Verschwinden des jungen Mannes - genau wie dieser - ins Knie geschossen. In der Box-Szene gilt dies als letzte Warnung, häufig führt eine solche Verletzung sogar zum Ende der Karriere.

Khoren Gevor berichtete der Mopo außerdem von einem Streit mit Promis aus dem Box-Milieu. Die Polizei soll bereits dahingehend ermitteln.

Die Familie des Toten vermutet, dass Tunahan sich gewehrt und seine Angreifer damit überrascht hat. "Tunahan hatte vor niemandem Angst. Er hätte es auch mit 20 Leuten aufgenommen", so sein Vater.

Er selbst gehe nun seiner letzten Pflicht als Vater nach und kümmere sich um die Beerdigung seines Sohnes.


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