Dresden - Trotz der bisherigen Anstrengungen bei der Sicherheit ist die Zahl der Verkehrstoten nach Angaben der DEKRA in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen noch immer viel hoch. "In Sachen Verkehrssicherheit gibt es im Osten Deutschlands noch viel zu tun", erklärte DEKRA-Gebietsleiter Mario Schwarz.
Dabei ging nach Angaben der Prüforganisation die absolute Zahl der Verkehrstoten vor allem in Sachsen deutlich zurück - von 187 im Jahr 2023 auf 144 im vergangenen Jahr.
Dies sei zwar erfreulich, mit Blick auf den Vergleich der Bundesländer werde die Freude aber getrübt, so Schwarz.
Die drei mitteldeutschen Länder seien mit Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern noch immer die Schlusslichter bei der Zahl der Unfalltoten je Einwohner.
Wichtig sei eine konsequente Kontrolle und Ahndung besonders gefährlicher Verhaltensweisen wie Alkohol und Drogen am Steuer, überhöhtes Tempo oder Ablenkung durch das Smartphone.