Erst brennt ein Opel, dann kracht es: Betrunkener verursacht Karambolage mit vier Autos

Remshalden - Ein brennendes Auto und ein schwerer Folgeunfall haben am späten Montagnachmittag für erhebliche Behinderungen auf der B29 zwischen Remshalden und Winterbach gesorgt. Ein Autofahrer verlor seinen Führerschein.

Ein brennender Wagen sorgte am Montag für eine Vollsperrung zwischen Remshalden und Winterbach.  © 7aktuell.de | Kevin Lermer

Gegen 16.50 Uhr geriet der Opel auf der B29 zwischen Remshalden und Winterbach (Rems-Murr-Kreis) wegen eines technischen Defekts in Brand. Wie die Polizei mitteilte, mussten die Einsatzkräfte die B29 für die Dauer der Löscharbeiten rund 30 Minuten lang komplett sperren.

Erst danach konnte der Verkehr wieder einspurig an dem zerstörten Wagen vorbeigeleitet werden. Bei diesem Brand entstand ein Sachschaden von rund 20.000 Euro.

Die Vollsperrung führte auf der viel befahrenen Strecke zu stockendem Verkehr und einem Stau. Etwa zehn Minuten später, gegen 17 Uhr, musste ein 68-jähriger VW-Fahrer deshalb anhalten. Ein nachfolgender 40-jähriger Opel-Fahrer erkannte die Situation jedoch zu spät.

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Er krachte in den Škoda eines 37-Jährigen und schob diesen auf den stehenden VW auf. Auch ein 22 Jahre alter Mercedes-Fahrer konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr als viertes Fahrzeug auf den Opel auf.

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Am Stauende kam es am Montagnachmittag zu einem Auffahrunfall.  © 7aktuell.de | Kevin Lermer

Bei der Unfallaufnahme stellte sich heraus, warum der 40-jährige Unfallverursacher im Opel das Stauende womöglich übersehen hatte. Bei ihm wurde eine leichte Alkoholisierung festgestellt. Der Mann musste daraufhin eine Blutprobe abgeben, sein Führerschein wurde direkt einbehalten.

Den Sachschaden der Karambolage schätzt die Polizei auf weitere 50.000 Euro.

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