Lkw erfasst Fußgänger und schiebt ihn unbemerkt vor sich her, Passanten greifen ein

Aachen - Bei einem Verkehrsunfall in Aachen hat ein Fußgänger (82) lebensgefährliche Verletzungen erlitten. Der Rentner musste vor Ort reanimiert werden und kam anschließend in eine Klinik.

Rettungskräfte reanimierten den 82-Jährigen vor Ort, ehe er in eine Klinik kam. (Symbolbild)
Rettungskräfte reanimierten den 82-Jährigen vor Ort, ehe er in eine Klinik kam. (Symbolbild)  © 123rf/huettenhoelscher

Laut Mitteilung der Polizei war ein 46-jähriger Lkw-Fahrer am Dienstagvormittag gegen 11 Uhr auf der Freunder Straße in Richtung Von-Coels-Straße unterwegs, als er ersten Erkenntnissen zufolge verkehrsbedingt hinter mehreren Fahrzeugen an einer dortigen roten Ampel warten musste.

"Der 82-Jährige befand sich zu diesem Zeitpunkt fußläufig auf dem Gehweg der Freunder Straße in entgegengesetzter Richtung", erklärte ein Polizeisprecher.

Als die Ampel auf Grün umsprang, setzte der Lkw-Fahrer seine Fahrt fort, wurde jedoch unmittelbar nach dem Anfahren von Passanten auf das Unfallgeschehen aufmerksam gemacht.

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Demnach war der 82-jährige Fußgänger ersten Zeugenaussagen zufolge von dem Lkw erfasst und infolgedessen über mehrere Meter vor sich hergeschoben worden, ohne, dass der Fahrer etwas bemerkt hatte.

Der verunglückte Rentner sei noch an der Unfallstelle durch herbeigeeilte Zeugen und anschließend durch Rettungskräfte der Feuerwehr reanimiert worden, hieß es weiter.

Die Polizei sucht Zeugen: Wer hat den Unfall beobachtet und kann Hinweise geben?

Ein Rettungswagen habe den 82-jährigen Aachener anschließend mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. "Auch der unter Schock stehende Lkw-Fahrer musste in einem Krankenhaus ärztlich versorgt werden", berichtete der Sprecher.

Die Aachener Polizei hat die Ermittlungen zum Unfallgeschehen aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang nach weiteren Zeugen. Hinweise zum Hergang des Vorfalls werden unter der Rufnummer 0241/957742101 entgegengenommen.

Die Stelle blieb während der Unfallaufnahme für den Verkehr gesperrt, wie es abschließend hieß.

Titelfoto: 123rf/huettenhoelscher

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