Stauwarnung zum Ferienstart im Norden: Das müssen Autofahrer rund um Hamburg beachten
Von Christian Risch
Hamburg - Zum Start der Schulferien in Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Bremen an diesem Wochenende werden die Straßen in und um Hamburg sehr voll werden. Der ADAC Hansa empfiehlt, die Hansestadt am besten großräumig zu umfahren.
Auf der A7 ist eine starke Verkehrsbelastung zu erwarten. Speziell am Samstag bis in den Nachmittag hinein fahren viele Dänemark-Urlauber zum klassischen Bettenwechsel auf der Autobahn, die durch den Elbtunnel und mitten durch Hamburg führt.
Reisende, die bereits am Freitagnachmittag starten, treffen dann auf den starken Pendlerverkehr, sodass sie mit Staus rechnen müssen, warnt der ADAC.
A1: "Hier verschärfen Baustellen das Staugeschehen erheblich", erläuterte der ADAC. Die A1 sei wegen Sanierungsarbeiten an der Norderelbbrücke zwischen dem Dreieck Norderelbe und dem Kreuz Hamburg-Ost von Freitagabend um 21 Uhr bis Montagmorgen um 10 Uhr voll gesperrt.
Das bedeutet, dass der gesamte Verkehr durch den Elbtunnel über die A7 geführt wird.
Staugefahr am Wochenende: Autofahrer müssen mehr Zeit einplanen
Wegen eines Wasserrohrbruchs ist momentan auch die Amsinckstraße gesperrt, sodass der innerstädtische Verkehr nicht wie gewohnt dort entlang fließen kann, sondern über den Heidenkampsweg. Auch das werde zu erheblichen Staus führen, hieß es.
Die A24 ist zwischen Horn und Jenfeld wegen Vorbereitungsarbeiten für eine Baustelle am Wochenende nur einspurig befahrbar. Vom Montag, dem 12. Oktober an ist sie an dieser Stelle erst in Richtung Berlin voll gesperrt, vom Samstag an (17. Oktober) dann auch in Richtung City.
Der ADAC Hansa empfiehlt daher, die Hauptreisezeiten möglichst zu meiden und sehr früh am Morgen oder erst am späten Abend zu starten.
Wer am Freitag oder Samstag unterwegs sein müsse und die Autobahnen nicht meiden könne, sollte zusätzliche Zeit einplanen sowie vor Fahrtbeginn die aktuelle Verkehrslage prüfen, sagte der Sprecher des ADAC Hansa, Christof Tietgen.
Ausreichend Getränke, Snacks, Ladekabel und Beschäftigungsmöglichkeiten für Kinder gehörten ebenfalls ins Auto.
Titelfoto: Bodo Marks/dpa

