Irre Aktion auf der A5: Schwerlaster müssen zwei Kilometer im Rückwärtsgang fahren

Von Lena Luisa Jaumann

Riegel - Zwei unangemeldet und unzulässig beladene Schwertransporte haben die A5 in Richtung Basel über mehrere Stunden hinweg komplett blockiert.

Die Polizei schickte die Lastwagen zwei Kilometer auf der A5 zurück. (Symbolfoto)  © Lino Mirgeler/dpa

Die beiden Transporter hatten nach Angaben der Polizei jeweils Lkw-Zugmaschinen geladen und dadurch die zulässige Gesamthöhe überschritten.

Ein Autofahrer hatte demnach in der Nacht zum Samstag die Polizei alarmiert, nachdem einer der Schwertransporter mutmaßlich in der Nähe von Riegel (Landkreis Emmendingen) an einer Autobahnbrücke hängen geblieben war.

Ob das Fahrzeug das Bauwerk tatsächlich gestreift hat, ist laut Polizeisprecher derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen. Weder an der Brücke noch an den Lastwagen seien auf den ersten Blick Schäden festgestellt worden.

Unfall A5 Nach Unfall auf A5: Neuwagen rutscht von Autotransporter

Als die Einsatzkräfte eintrafen, war ein Lkw unter der Brücke, während sich der zweite noch davor befand, so der Sprecher.

Da ungewiss war, ob die Transporter die Brücke ohne Beschädigungen passieren konnten, mussten beide Fahrzeuge unter Aufsicht der Polizei rund zwei Kilometer rückwärts rollen, um die Autobahn an der nächsten Anschlussstelle zu verlassen. Dafür wurde die Strecke rund drei Stunden lang voll gesperrt.

Anzeige

Gegen die beiden Fahrer wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, da der Transport weder angemeldet noch genehmigt war. Zudem kommen auf die Verantwortlichen erhebliche Kosten zu: Sie müssen unter anderem für die Aufwendungen der stundenlangen Autobahnsperrung sowie für das Umladen der Fahrzeuge aufkommen.

Mehr zum Thema Unfall A5: