Trucker pennt in Milchlaster, plötzlich greifen Flammen um sich

Hamburg - Schlimmes Erwachen für einen Lkw-Fahrer in Hamburg! Der Laster geriet am Freitagmorgen an der A7 in Flammen.

Die Feuerwehr konnte das Führerhaus nicht mehr retten.  © NEWS5 / Sebastian Peters

Der Mann hatte es sich für die Nacht auf dem Rasthof Harburger Berge Ost an der A7 gemütlich gemacht und in seinem Truck geschlafen, als er plötzlich den Geruch von brennendem Plastik wahrnahm.

"Ich habe den Laster überprüft und ein Feuer im Führerhaus entdeckt", so der Fahrer gegenüber einem Reporter vor Ort.

Er habe versucht, das Feuer mit Wasser zu löschen - allerdings erfolglos. "Ich konnte nichts retten. Nur diese Decke und mich selbst", sagte der Mann.

Unfall A7 Vier Fahrzeuge beteiligt: Schwerer Unfall auf A7 fordert neun Verletzte

Wie ein Sprecher der Polizei gegenüber TAG24 bestätigte, wurden die Einsatzkräfte gegen 5.30 Uhr alarmiert.

Das Führerhaus des Milchlasters konnte auch die Feuerwehr nicht mehr retten. Immerhin blieb der Fahrer unverletzt. Wie es zu dem Feuer kommen konnte, ist noch unklar.

Was jetzt auf ihn zukommt, konnte der Lkw-Fahrer nicht sagen. "Ich bin kein Fahrer, der ständig Laster abfackelt. Das war mein erstes Mal. Ich habe keine Ahnung, wie es jetzt weitergeht."

Anzeige

Die A7 in Fahrtrichtung Norden musste in dem Bereich kurzfristig gesperrt werden. Inzwischen wird der Verkehr auf zwei Spuren bei Tempo 30 am Brandort vorbeigeführt.

Mehr zum Thema Unfall A7: