Auffahrunfall auf A72 sorgt für Stau im Berufsverkehr
Chemnitz - Auf der A72 krachten am Dienstagmorgen ein Ford und ein Kleintransporter (Citroën) mitten im Berufsverkehr zusammen. Es staute sich kilometerweit. Bereits am Montagnachmittag krachte es nicht weit entfernt von der heutigen Unfallstelle.
Der Unfall ereignete sich kurz vor 7 Uhr zwischen der Anschlussstelle Rottluff und Kreuz Chemnitz in Richtung Leipzig.
Wie die Polizei gegenüber TAG24 mitteilte, war der 53-jährige Ford-Fahrer auf der linken Spur im Baustellenbereich unterwegs und musste dort verkehrsbedingt bremsen.
Der hinter ihm fahrende Citroën-Fahrer (34) bemerkte dies zu spät, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr dem Ford auf.
Die beiden Fahrer hatten Glück und blieben Polizeiangaben zufolge unverletzt.
Beide Fahrzeuge waren stark beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich laut Polizei auf schätzungsweise etwa 20.000 Euro.
Die linke Spur musste zwischenzeitlich zwischen 7.25 Uhr und 8.30 Uhr gesperrt werden. Es bildete sich ein kilometerlanger Stau. Bis zum späten Vormittag löste sich dieser wieder auf und die Fahrbahnen waren wieder frei.
VW-Fahrer kann BMW nicht rechtzeitig ausweichen
Bereits am Montagnachmittag krachte es zwischen den Anschlussstellen Rottluff und Röhrsdorf. Auch in diesem Fall wurde zum Glück niemand verletzt.
Gegen 14 Uhr war ein 82-jähriger BMW-Fahrer auf dem rechten der zwei Fahrstreifen in Richtung Leipzig unterwegs. Nachdem er verkehrsbedingt bremsen musste, wechselte er unvermittelt auf den linken Fahrstreifen. Der sich dort befindliche VW-Fahrer (59) wich geistesgegenwärtig nach rechts aus, konnte jedoch einen Zusammenstoß mit dem BMW nicht vermeiden.
Hierbei entstand ein Sachschaden von schätzungsweise etwa 12.000 Euro.
Erstmeldung: 8. September, 9.29 Uhr; letzte Aktualisierung: 14.39 Uhr
Titelfoto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa
