Fatale Kettenreaktion auf A9: Zwei Unfälle fordern zwei Tote

Von Tamina Porada, Jana Kieseyer, Nico Zeißler

Sandersdorf-Brehna/Halle - Die A9 Richtung Berlin musste am Mittwochmorgen in Sachsen-Anhalt voll gesperrt werden. Kurz hinter dem Flughafen Leipzig/Halle kollidierten später auch im Rückstau mehrere Lastwagen.

Ein Rettungshubschrauber soll einen der Verletzten ins Krankenhaus gebracht haben.  © EHL Media/Erik-Holm Langhof

Zwischen Halle (Saale) und der Raststätte Köckern-Ost hat es gegen 8 Uhr gekracht. Dort war ein Auto auf einen Lkw aufgefahren. Laut Polizeiangaben geriet der 58-jährige Fahrer aus unklarer Ursache von der mittleren auf die rechte Fahrspur und kollidierte mit dem Sattelauflieger.

Der Beifahrer (†31) des Autos verstarb noch an der Unfallstelle. Der Fahrer und ein Mädchen (6) auf der Rückbank wurden schwer verletzt und in Krankenhäuser gebracht. Der Fahrer des Lastwagens (49) blieb unverletzt.

Wie TAG24 von vor Ort erfuhr, sollen ungefähr 35 Feuerwehrleute aus vier verschiedenen Ortswehren im Einsatz gewesen sein. Die Polizei und der Rettungsdienst waren ebenso vor Ort wie zwei Rettungshubschrauber.

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Beide Fahrzeuge wurden teilweise schwer beschädigt und konnten nicht mehr fahren.

Die A9 Richtung Berlin musste kurz vor dem Rasthof Köckern voll gesperrt werden. Kurz vor 11 Uhr wurde eine Spur wieder freigegeben. Der Stau war laut dem ADAC mehrere Kilometer lang.

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Das Auto wurde bei dem Zusammenstoß stark beschädigt.  © EHL Media/Erik-Holm Langhof
Das Fahrerhaus eines Lastwagens wurde eingedrückt.  © EHL Media/Erik-Holm Langhof
Mehrere Rettungshubschrauber wurden angefordert.  © Michael Strohmeyer

A9 in Sachsen-Anhalt: Folgeunfall im Rückstau

Zwei Lastwagen hatten sich ineinander verkeilt.  © Michael Strohmeyer

Gegen 12.52 Uhr kam es zwischen dem Rastplatz Kapellenberg-Ost und Halle (Saale) zu einem weiteren Unfall. Im Rückstau auf der Fahrbahn Richtung Berlin stießen aus noch ungeklärter Ursache drei Lastwagen ineinander.

Bilder von vor Ort zeigen, dass sich zwei der Fahrzeuge ineinander verkeilt haben. Ein drittes steht mit stark beschädigter Fahrerkabine dahinter.

Mehrere Rettungshubschrauber wurden angefordert. Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte sind im Einsatz. Einem Lkw-Fahrer konnte nicht mehr geholfen werden, er wurde so stark in seinem Führerhaus eingeklemmt, dass er nur tot geborgen werden konnte.

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Die Autobahn ist seit 13.15 Uhr voll gesperrt. Die letzte freie Abfahrt ist das Schkeuditzer Kreuz. Wer gerade im Stau steht, soll bitte eine Rettungsgasse bilden und auf Anweisungen der Polizei warten.

Erstmeldung um 10.07 Uhr, aktualisiert um 14.20 Uhr.

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