Ein Toter und mehrere Verletzte nach Lkw-Unfällen: Sperrung der A9 in Richtung München aufgehoben

Droyßig - Nach mehreren Unfällen auf der A9 im Burgenlandkreis musste die Autobahn in Richtung München am Montag voll gesperrt werden.

Am Montagmorgen herrschte auf der A9 in Richtung München Verkehrschaos. (Symbolbild)
Am Montagmorgen herrschte auf der A9 in Richtung München Verkehrschaos. (Symbolbild)  © 123rf/06photo

Wie Polizeioberkommissar Veit Richter mitteilte, kollidierte gegen 5.45 Uhr zunächst ein Sattelzug mit einem anderen Lkw, der aufgrund eines technischen Defekts auf dem Standstreifen abgestellt war. Der Unfall ereignete sich nahe der Anschlussstelle Droyßig.

Bei dem Zusammenprall wurden zwei Personen verletzt und mussten in Krankenhäuser nach Naumburg und Weißenfels eingeliefert werden.

Die Höhe des dabei entstandenen Sachschadens konnte noch nicht ermittelt werden, der Lkw des Unfallverursachers war jedoch nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

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Im Rahmen der Bergungs- und Reinigungsarbeiten wurde die A9 in Fahrtrichtung München dann gesperrt und der Verkehr an der Anschlussstelle Naumburg abgeleitet.

Da allerdings nicht alle Fahrzeuge die Autobahn sofort verlassen konnten, bildete sich daraufhin ein Stau hinter der Unfallstelle.

Lkw-Fahrer verstirbt an Stauende

Es dauerte nicht lange, da geschah das nächste Unglück: Gegen 7.45 Uhr krachten aufgrund des stockenden Verkehrs nahe der Anschlussstelle Weißenfels insgesamt vier Lkws ineinander. Der Lastwagenfahrer, der zuerst gegen das Stauende gekracht war, wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und verstarb noch am Unfallort. Zwei weitere Personen wurden außerdem verletzt.

Wie genau es zu der Karambolage kommen konnte, sei laut Veit Richter bisher nicht geklärt. Auch der entstandene Sachschaden wurde noch nicht bestimmt. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Weißenfels abgeleitet.

Aufgrund der Unfälle musste die A9 in Fahrtrichtung München voll gesperrt werden. Erst gegen 17 Uhr konnten die Sperrungen laut Verkehrswarnmelder wieder aufgehoben werden.

Originalmeldung vom 23. Januar, 9.29 Uhr; durchgehend aktualisiert um 14.24 Uhr und um 18.30 Uhr

Titelfoto: 123rf/06photo

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