Schüler (14) bei Experiment in Schule schwer verletzt: Hubschrauber fliegt ihn in Klinik

Weinheim - Am Samstagmittag ist es in Weinheim (Rhein-Neckar-Kreis) zu einer Verpuffung an einer Schule gekommen.

Im Chemiesaal der Dietrich-Bonhoeffer-Schule kam es zu einer Verpuffung.
Im Chemiesaal der Dietrich-Bonhoeffer-Schule kam es zu einer Verpuffung.  © pr-video/René Priebe

Wie ein Sprecher der Polizei Mannheim gegenüber TAG24 mitteilte, sind dabei nach ersten Informationen zwei Menschen verletzt worden.

Einer von ihnen sei mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen worden.

Zur Klärung, was die Verpuffung ausgelöst hat, zog die Polizei neben dem Rettungsdienst noch die Feuerwehr hinzu.

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Der Polizeisprecher sagte, es gehe aber derzeit keine Gefahr mehr von dem Chemiesaal der Dietrich-Bonhoeffer-Schule aus.

Die Beamten seien noch vor Ort und ermitteln.

Drei Menschen verletzt, darunter 14-jähriger Schüler schwer

Ein Rettungshubschrauber flog einen 14-jährigen Schüler in eine Klinik, der schwer verletzt wurde.
Ein Rettungshubschrauber flog einen 14-jährigen Schüler in eine Klinik, der schwer verletzt wurde.  © pr-video/René Priebe

Update 15.02 Uhr: Wie die Polizei nun mitteilte, kam es um kurz nach 12 Uhr zu der Verpuffung während in einem Hörsaal ein chemisches Experiment durchgeführt wurde. Weshalb, sei bislang noch unklar.

Dabei wurden drei Menschen verletzt, darunter ein 14-jähriger Schüler schwer. Nach derzeitigem Kenntnisstand erlitt er Verbrennungen an den Händen und im Gesicht. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen.

Die beiden anderen Verletzten, eine Mutter mit ihrem Kind, wurden zur Behandlung mit Rettungswagen in eine Klinik gebracht. Der Chemiehörsaal ist abgesperrt.

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Die Kriminalpolizeidirektion Heidelberg hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Die Kriminaltechnik ist zur Spurensicherung vor Ort. Das Seelsorgeteam Rhein-Neckar ist mit vier Helfern ebenfalls im Einsatz.

Momentan liegen noch keine Informationen über die Anzahl der Besucher des Tages der offenen Tür vor. Auch nicht, wie viele Personen dem Experiment beiwohnten.

Titelfoto: pr-video/René Priebe

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