Neue Tourismus-Strategie für Zwickau: Chemnitz soll's richten

Beliebt bei Touristen: das Zwickauer Horch-Museum (links) und der Audibau, 
Schauplatz der Landesausstellung 2020.
Beliebt bei Touristen: das Zwickauer Horch-Museum (links) und der Audibau, Schauplatz der Landesausstellung 2020.  © Ralph Köhler/propicture

Werdau/Zwickau - Sachsen wird immer beliebter - Touristiker reiben sich die Hände. „Die Übernachtungszahlen im ersten Halbjahr 2017 im Freistaat sind gestiegen“, sagt Ina Klemm (41), Geschäftsführerin des Vereins Tourismusregion Zwickau, die sich als „Zeitsprungland“ vermarktet.

Doch es gibt eine Ausnahme. „Bei uns in der Region stagnieren die Zahlen, bewegen sich bei 500 000 Übernachtungen pro Jahr.“

Das will Klemm ändern - mit ihren Kollegen setzt sie dabei verstärkt auf Online-Marketing und Netzwerke. Kernpunkt der Strategie ist vor allem die Ende 2016 geschlossene Kooperation mit Chemnitz.

„Wir planen eine gemeinsame Vermarktung der Region Zwickau mit Chemnitz.“ Gemeinsam haben beide Regionen rund 1,2 Millionen Übernachtungen pro Jahr und teilen zahlreiche kulturelle Höhepunkte (z.B. das Jahr der Industriekultur 2020 und die Stadtjubiläen).

Matthias Rose (56) von der Zwickauer Kultour Z, der städtischen Tourismusfirma, setzt große Hoffnungen auf das Projekt: „Bis 2019 sollen entsprechende Strukturen geschaffen werden.

Als größere Einheit sind wir zusammen mit Chemnitz einfach schlagkräftiger.“

Die Touristik-Chefin der Region Zwickau Ina Klemm (41, 2.v.r.) mit ihrem Team 
Romy Schlicht (41), Marika Schwarz (34) und Sandra Meyer (41, von links).
Die Touristik-Chefin der Region Zwickau Ina Klemm (41, 2.v.r.) mit ihrem Team Romy Schlicht (41), Marika Schwarz (34) und Sandra Meyer (41, von links).  © Ralph Köhler/propicture

Titelfoto: Ralph Köhler/propicture


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