Auch wenn Spritpreis zum Mittag wieder stark anstieg: Autofahrer dürfen hoffen
Berlin - Der Mittagssprung bei den Spritpreisen ist am Donnerstag wieder stärker ausgefallen.
Superbenzin der Sorte E10 verteuerte sich von 11.45 bis 12.15 Uhr im bundesweiten Durchschnitt um 8 Cent, wie der ADAC mitteilt. Diesel legte um 7,1 Cent zu.
Allerdings lagen die Preise für die Kraftstoffe sowohl vor als auch nach der mittäglichen Erhöhung deutlich niedriger als zum jeweils gleichen Zeitpunkt des Vortages.
E10 war kurz vor dem Sprung bis auf 2,091 Euro pro Liter gefallen, Diesel bis auf 2,333 Euro. Nach der Erhöhung waren es 2,171 beziehungsweise 2,404 Euro – also 3,7 beziehungsweise 6,7 Cent weniger als nach dem Sprung am Mittwoch.
Die im Vergleich zum Mittwoch niedrigeren Preise um die Mittagszeit deuten darauf hin, dass auch der Tagesdurchschnittspreis für den Donnerstag einige Cent niedriger ausfallen könnte.
Unterdessen habe Bundeskanzler Friedrich Merz (70, CDU) seinen Vizekanzler und Finanzminister Lars Klingbeil (48, SPD) zu einem Tank-Gipfel ins Kanzleramt geladen, wie die "Bild" am Donnerstagmittag berichtete.
Dem Bericht zufolge soll im Rahmen des Treffens noch im Tagesverlauf eine Lösung des Spritpreis-Wahnsinns erarbeitet werden. Zuletzt hatte sich Klingbeil, offenbar entgegen den Vorstellungen des Kanzlers, für eine "Spritpreisbremse" und eine Strafsteuer für Öl-Konzerne ausgesprochen.
Titelfoto: Andreas Arnold/dpa
