Mega-Rückruf nimmt noch größeres Ausmaß an: Über 1,7 Millionen Skoda betroffen

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Wolfsburg/Mladá Boleslav - Als wären die Rückruf-Zahlen bei VW und Co. noch nicht hoch genug, meldete das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) am Freitag, dass über 700.000 Skoda-Fahrzeuge mehr betroffen sind, als bisher angenommen.

Die VW-Tochter Skoda ruft über 1,7 Millionen Fahrzeuge zurück. (Archivbild)
Die VW-Tochter Skoda ruft über 1,7 Millionen Fahrzeuge zurück. (Archivbild)  © IMAGO / Steinsiek.ch

Ende September 2026 war bekannt geworden, dass die Autohersteller VW, Audi, Seat und Skoda Millionen von Fahrzeugen aufgrund eines drohenden Lenkungsausfalls zurückrufen muss.

Betroffen waren über 2,16 Millionen VW weltweit (rund 896.000 allein in Deutschland), 700.000 Audi (hierzulande rund 59.000) und 66.000 Seat (44.000 in Deutschland). Bei Skoda war zunächst von etwa einer Million betroffenen Fahrzeugen die Rede.

Seit Freitag finden sich die offiziellen Rückruf-Zahlen für die Skoda-Modelle Kodiaq, Karoq, Octavia und Superb (alle im Produktionszeitraum zwischen November 2015 und August 2026) in der Datenbank des KBA.

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Demnach sind weltweit über 1,7 Millionen Skoda von einem drohenden Schraubenabriss in der Lenkung betroffen, über 370.000 davon in Deutschland. Damit summiert sich die Gesamtzahl der vom Rückruf betroffenen Autos auf weltweit über 4,6 Millionen, deutschlandweit auf rund 1,37 Millionen.

Skoda ruft über 1,7 Millionen Autos zurück: Schraube muss ausgetauscht werden

Vom Rückruf betroffen sind die Skoda-Modelle Kodiaq, Karoq, Octavia und Superb, die zwischen November 2015 und August 2026 produziert wurden. (Archivbild)
Vom Rückruf betroffen sind die Skoda-Modelle Kodiaq, Karoq, Octavia und Superb, die zwischen November 2015 und August 2026 produziert wurden. (Archivbild)  © Uli Deck/dpa

Damit Autofahrer wieder ohne Angst in ihrem VW, Audi, Seat oder Skoda sitzen können, steht eine Fahrt in die Werkstatt an: "Die Lenkungsverschraubung wird durch eine korrosionsresistentere Schraube ersetzt", erklärte das KBA die anstehende Maßnahme.

Die in den betroffenen Fahrzeugmodellen verbaute Schraube muss unbedingt weg: "Bei bestimmten Umwelteinflüssen und nach langjährigem Betrieb unter Streusalz-Einfluss kann es zu Korrosion an einer Befestigungsverschraubung der Lenkung kommen", hatte VW nach Bekanntwerden des Mega-Rückrufs gegenüber TAG24 mitgeteilt.

Titelfoto: Bildmontage: IMAGO / STEINSIEK.CH, Uli Deck/dpa

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