Niedrigwasser sorgt für schädlichen Ausnahmezustand: Darum ist der Rhein so wichtig

Von Jens Albes

Bingen/Duisburg - Der Rhein ist laut der zuständigen Bundesbehörde eine der verkehrsreichsten Wasserstraßen der Welt.

Aufgrund des Niedrigwassers sind derzeit nur wenige Schiffe auf dem Rhein unterwegs. (Symbolfoto)  © Sascha Thelen/dpa

Gewöhnlich passieren täglich Hunderte Schiffe etwa Mainz, Düsseldorf und Köln.

Derzeit prägt jedoch extremes Niedrigwasser den Fluss und beeinträchtigt die Schifffahrt schwer.

Der mehr als 1200 Kilometer lange Rhein durchquert oder berührt von der Schweiz bis in die Niederlande mehrere Staaten.

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Zahlreiche Unternehmen säumen seine Ufer. Ein großer Teil von ihnen nutzt den Strom als Transportweg und Kühlwasserreservoir, etwa der Chemiekonzern BASF in Ludwigshafen. 

Tourismus prägt beispielsweise das Unesco-Welterbe Oberes Mittelrheintal zwischen Koblenz sowie stromaufwärts Rüdesheim und Bingen - mit der höchsten Burgen-Dichte der Welt, vielen Weinbergen und malerischen Ortschaften.

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Schon vor zwei Jahrtausenden bildete der Rhein einen Teil der Grenze des Römischen Reiches und war Lebensader für Handel und Versorgung. Die Dampfschifffahrt vom frühen 19. Jahrhundert an revolutionierte den Güter- und Personentransport.

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