Haben Kritiker recht? Mit diesen Vorwürfen hat Influencerin Xenia Overdose zu kämpfen

Hamburg - Influencer bleiben für immer jung. Zumindest, wenn man den Filtern auf Instagram glauben möchte. Doch auch für die richtigen Größen der Szene, wie Caro Daur oder Xenia Overdose, geht das Leben natürlich weiter.

Ob Paris oder Berlin: Xenia Overdose ist auf jedem Roten Teppich gerne gesehen.
Ob Paris oder Berlin: Xenia Overdose ist auf jedem Roten Teppich gerne gesehen.  © Imago

Dabei rücken immer mehr und immer jüngere Influencer nach. Das Geschäft ist schnelllebig, die Top-Akteure von heute können morgen schon wieder vergessen sein.

Xenia Overdose (bürgerlich Xenia Adonts), die kürzlich erst Sylvie Meis als Unterwäsche-Model für Hunkemöller ablöste und bei Instagram mehr als eine Million Follower hat, ist aktuell auf dem Höhepunkt ihrer Karriere, mit 27 aber zumindest in der Social-Media-Szene auch nicht mehr die Jüngste.

Bei Instagram wurde sie daher kürzlich erst von einem Fan gefragt, wie es sich für sie anfühle, älter zu werden: "Würdest du lieber jung bleiben?"

Offenbar ein Thema, das die Hamburgerin beschäftigt: "Ich liebe diese Frage, weil ich in letzter Zeit viel darüber gesprochen habe!!!", antwortete sie und stellt klar: "Als Kind hatte ich so eine Angst davor, älter zu werden und jetzt genieße ich es so sehr."

"Das Leben wird besser. So viel Weisheit und Erfahrung kommen dazu." 27 sei ihr bestes Lebensjahr bislang. "Du wirst so dankbar", schreibt Xenia. Man höre auf, sich mit Mist herumzuärgern und lerne, wie unwichtig oberflächliche Dinge sind.

Klingt widersprüchlich. Schließlich verdient Xenia ihr Geld damit, sich selbst und teure Dinge hübsch in Szene zu setzen. Aber wenn Oberflächliches nicht weiter wichtig ist, was bleibt dann noch von einer Influencerin wie Xenia?

Grund genug für einen Follower, noch einmal nachzuhaken: "Würdest du dich mit deinem Lifestyle als materialistische Person bezeichnen?", fragt er. Und die überraschende Antwort lautet: "Ich bin das Gegenteil von materialistisch."

Dabei wäre es immer ihr Wunsch gewesen, einmal reich zu werden. "Und jetzt wo ich das Glück habe, realisiere ich, dass man kein Geld der Welt brauchst, um glücklich zu sein. Alles hängt von deinem Inneren ab. Und Liebe."

In einem Interview auf vice.com verriet sie aber auch, dass es der größte Nachteil in ihrem Job sei, dass sie damit die materialistische Weltsicht fördere.

"Früher habe ich sehr persönliche und tiefgründige Blogposts geschrieben, über Lebensziele oder Terroranschläge", sagte sie und plane, in ihren Posts nun wieder tiefgründiger zu werden.


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0